Mainz gegen Union | Dieses Bundesligaspiel musste raus

Von: P. DÖRR, P. MOUFARREGE und M. KOCH

Franz Beckenbauer (76) prägte bei der desaströsen Europameisterschaft des DFB-Teams im Jahr 2000 den Begriff „Rumble Football“.

Hoffentlich hat der Kaiser das Bundesligaspiel in Mainz nicht gesehen.

Warum: Das 0:0 gegen Union Berlin war die erste Lärmattacke der neuen Bundesliga-Saison.

Es gab fast mehr Trinkpausen als Torchancen.

Und: Das erste Heimspiel der Mainzer in der neuen Saison ist noch nicht einmal ausverkauft (25.000 Zuschauer). Etwa 8.000 Plätze bleiben leer.

Offiziell werden für beide Mannschaften 10 Schüsse gezählt. Allerdings schafft niemand eine große Chance.

Mainz-Verteidiger Maxim Leitsch (24): „Das war definitiv ein Scheißspiel für die Zuschauer.“

Unions Rani Khedira (28), Bruder von Weltmeister Sami (35), der ebenfalls auf der Tribüne stand: „Beide Mannschaften haben es heute versucht. Bei diesem Wetter war aber eine hohe Intensität kaum möglich.”

In Mainz wurden 33 Grad gemessen. Auch in anderen Stadien war es nicht viel kühler, aber der Fußball war viel besser.

Union-Trainer Urs Fischer (56): „Es war ein hartes Spiel zwischen zwei Mannschaften, die sich gegenseitig neutralisiert haben.“

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