Ein BVG-Bus fährt durch Berlin (Symbolbild) Foto: Wolfram Steinberg / dpa
Aus dem Verlag der BZ
Am Samstagabend sprach ein Mann im Bus 197 mit zwei Fremden über die Lautstärke. Es kam zu einem Streit, der mit einem Messerstich in den Oberkörper des Mannes endete.
Laut Polizei sprach der bisher unbekannte Mann gegen 23.40 Uhr mit den beiden anderen Männern. Dort stand der Bus kurz vor der Haltestelle Brodowiner Ring.
Nach einer ersten verbalen Auseinandersetzung kam es zu einer Schlägerei, bei der der Mann zu Boden ging. Er wurde durch Stichwunden am Oberkörper schwer verletzt.
Als die mutmaßlichen Täter anschließend aus dem Bus ausstiegen und in Richtung Blumberger Damm flüchteten, kümmerten sich weitere Fahrgäste um den Verletzten. Die Retter brachten ihn dann in eine Klinik, wo er sofort operiert werden musste.
Die Polizei entdeckte die beiden Verdächtigen im Alter von 22 und 26 Jahren in der Nähe des Tatorts und nahm sie fest. Die Beamten fanden bei dem jungen Mann auch das mutmaßlich ermordete Messer und beschlagnahmten ihn. Rettungsdienste nahmen das Duo für Bluttests und Identifizierungsdienste in Polizeigewahrsam.
Thema: BVG-Messerstich