Aktualisiert am 13. Juni 2022, 6:54 Uhr
Dramatische Jagd in Deutschland: Ein 36-jähriger Mann soll seinen Vater getötet haben. Auf der Flucht überfährt er eine Gruppe Radfahrer: Eine Frau stirbt. Forscher suchen nun nach den Hintergründen.
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Ein Radfahrer stirbt, drei weitere schwer verletzt: Einsatzkräfte Standort Mannheim. (12. Juni 2022)
IMAGO / Einsatz-Report24 / Marvin Riess
Der 36-Jährige fuhr auf der Flucht in die Gruppe der Radfahrer.
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Zuvor soll der Mann seinen Vater getötet haben.
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Ein flüchtender Mann, der zuvor seinen Vater getötet haben soll, hat in Mannheim vier Radfahrer mit einem Auto angefahren. Ein 71-jähriger Radfahrer wurde tödlich verletzt. Drei weitere Menschen seien schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagabend mit.
Dem 36-jährigen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, seinen 69-jährigen Vater im rheinland-pfälzischen Ellerstadt kurz nach 18 Uhr getötet zu haben. Der mutmaßliche Täter flüchtete dann mit einem Auto, bevor die Polizei eintraf.
Flucht zu Fuß
Im baden-württembergischen Mannheim kollidierte er mit vier Radfahrern. Nach dem schweren Unfall flüchtete der Mann erneut, diesmal zu Fuß. Anschließend sprang er in den angrenzenden Rhein.
„Der Mann, der sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde schließlich von der Polizei festgenommen“, so die Ermittler. Ein Hubschrauber und Wasserschutzpolizei wurden entsandt. Jetzt wird weiter geforscht. Ob der Verdächtige bereits polizeibekannt war, ist unklar.
Die Unfallstelle an der Rannaniastraße in Mannheim wurde am Sonntagabend großflächig abgesperrt.
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(DPA / chk)