“Maskenskandal”: Diese Leute bekommen jetzt Geld

Nach dem „Hygiene Austria“- und „Palmers“-Maskenskandal holen betroffene Kunden in Österreich ihr Geld zurück. Was Sie jetzt wissen müssen

Weitere 453 Verbraucher erhalten einen Großteil des Kaufpreises von „Made in Austria“-Masken, die angeblich aus China stammen, oder einen Maskentausch; Für eine alte gibt es zwei neue österreichische FFP2-Masken. Nach einem ersten Erfolg im November 2021 hat sich die AK nun mit Palmers und Hygiene Austria im „Maskenskandal“ FFP2 relativ außergerichtlich geeinigt. Im Durchschnitt erhält jeder Verbraucher etwa 70 Euro zurück.

Ermittlungen laufen

Laut Medienberichten soll der Maskenhersteller Hygiene Austria aus China importierte FFP2-Masken als „Made in Austria“ umetikettiert und verkauft haben; Viele Käufer wurden dadurch getäuscht. Die strafrechtlichen Ermittlungen dauern noch an.

Nun gibt es auch für die 453 Verbraucher, die sich nach dem ersten Erfolg der AK im Winter 2021 für die zweite Sammelaktion angemeldet hatten, eine Lösung: Die Verbraucher erhalten insgesamt rund 32.000 Euro oder können alternativ wechseln die Masken, wenn sie es wünschen.

“Rückholaktion”

Für eine alte Maske erhalten Sie zwei neue österreichische FFP2-Masken. Wenn Sie die Masken originalverpackt zurücksenden können, erhalten Sie den vollen Kaufpreis zurück. Wer die Masken nicht mehr hat, bekommt 60 Prozent Rabatt auf den Kaufpreis. Im Durchschnitt erhalten private Verbraucher eine Erstattung von etwa 70 Euro.

Die Arbeiterkammer Wien hat betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher bereits über ihre Ansprüche informiert. Die Behandlung wird direkt mit dem Unternehmen durchgeführt. Damit hat die AK die „Rückholaktion“ im Zusammenhang mit dem FFP2-Masken-Skandal erfolgreich abgeschlossen.

Nav-Red-Konto, Wil Hora04.07.2022, 10:24 | Akt: 04.07.2022, 10:24

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