Aktualisiert am 16. Juli 2022 | 12:26
Lesezeit: 2 Min
72 Prozent glauben, dass die Regierung nicht genug tut
Welche Fotos
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique Research spricht sich erstmals eine relative Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher für Neuwahlen aus. 46 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, 40 Prozent dagegen. 72 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass die Regierung nicht genug tut, um Österreich auf steigende Energiepreise und eine mögliche Gasknappheit vorzubereiten. Nur 20 Prozent halten türkisgrüne Initiativen für ausreichend.
Und die beiden Regierungsparteien haben weniger als ein Drittel der Bevölkerung hinter sich. In der Sonntagsfrage steht die ÖVP bei 22 Prozent (unverändert gegenüber Juni), die Grünen verlieren zwei Punkte bei 10 Prozent. Die SPÖ baut ihren Vorsprung um zwei Punkte auf 29 Prozent aus. Die FPÖ liegt mit 21 Prozent (plus 1) an der Spitze der ÖVP. NEOS kommt auf 11 Prozent (plus 1), die Impfgegner MFG auf 4 Prozent (minus 2).
In der Scheinfrage des Kanzlers kommt ÖVP-Amtsinhaber Karl Nehammer noch auf 18 Prozent, gefolgt von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner mit 16 Prozent (minus 2) und FPÖ-Präsident Herbert Kickl mit 13 Prozent (minus 1). NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger und Grünen-Chef Werner Kogler haben jeweils 6 Prozent.
Unique Research hat 800 Personen telefonisch und online befragt. Die Schwankungsbreite liegt bei plus/minus 3,5 Prozent.