Rechtsanwalt Alexander Todor-Kostic war früher in Kärnten ein Begriff. Als Rechtsanwalt und ehemaliger Landessprecher der MFG Kärnten (Mensch, Freiheit, Grundrechte). Doch dann geriet Todor-Kostic mit der Impfgegner-Partei aneinander, es folgten gegenseitige Vorwürfe und schließlich die Ankündigung, eine eigene Bundespartei zu gründen.
Wie das aussieht, muss nun am Montag in Klagenfurt präsentiert werden. Damit ist schon klar: Der Name ist VISION Austria. Neben Kärnten wird es auch Landesverbände in Tirol und der Steiermark geben.
Namen des Managementteams
Und die Vornamen sind auch schon bekannt: Todor-Kostic selbst wird Sprecher der Bundespartei und der Tiroler Roman Kopetzky als Stellvertreter neben ihm. Bundesfinanzreferent wird Robert Wasser aus der Steiermark und Bundeskoordinator Jürgen Groß aus Kärnten.
Bis Montag sollen alle weiteren Details wie Leitbild, Struktur und Zweck bekannt sein.
Mitte Mai vertrieben
Warum hat Todor-Kostic die MFG verlassen? Vor der Klausurtagung der MFG-Parteiführung Mitte Mai in Salzburg wurde Todor-Kostic vom Bundesvorstand der MFG Österreich von seinem Amt als Landessprecher in Kärnten entbunden. Der Grund: „parteischädigendes Verhalten“.
Am 18. und 19. Juni fand eine erste Prüfung der damals noch namenlosen VISION Austria statt. Der Jurist formulierte dann, wofür die Partei stehen wolle: „Wir positionieren uns basisdemokratisch. Es gibt eine Reihe von Bürgerbewegungen aus ganz Österreich, die sich anschließen wollen“, sagt Todor-Kostic. Dies dürfte vor allem durch ehemalige MFG-Mitglieder aus Tirol und der Steiermark geschehen sein. Aus Tirol war bereits im Vorfeld zu hören, dass es innerhalb der Impfgegner immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten gekommen sei.
Was repräsentiert die Partei?
In einer Sendung von VISION Austria an diesem Donnerstag sagte er: „Jetzt gibt es einen großen Teil der Bevölkerung, der sich durch die aktuelle Politik nicht mehr vertreten fühlt. Bewusste und klare Menschen, die nicht wollen, dass der Staat ihnen vorschreibt, was sie zu tun haben, müssen das auch tun.“ die totale Globalisierung und den fortgeschrittenen Transhumanismus ablehnen und wieder ein freies und selbstbestimmtes Leben in Eigenverantwortung führen wollen. Für diese Menschen will und wird VISION Austria eine neue Alternative im politischen Spektrum sein.“