Miete, Essen: Ukrainische Flüchtlinge bekommen mehr Geld

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat den Grundversorgungsvertrag verlängert. Flüchtlinge in der Ukraine erhalten einen festen Erste-Hilfe-Zuschuss in Höhe von 190 €.

In der Lobby nach dem Ministerrat verteidigte ÖVP-Innenminister Gerhard Karner erneut eine Unterscheidung, ob ukrainische Flüchtlinge – in Österreich leben derzeit rund 55.000 (Anfang Juni) – in privaten oder organisierten Unterkünften leben. Darüber hinaus wird der Betrag des Bundes für Betreuung und Information in den Ankunftszentren auf 190 Euro pro Abgeschobenem festgesetzt.

Die Kostengrenzen steigen

In einer Zusatzvereinbarung zur Grundversorgung wurde beschlossen, die Höchstsätze für organisierte Unterkünfte von 21 auf 25 Euro anzuheben. Dies soll laut Karner die Grundversorgungspartner dabei unterstützen, schnellstmöglich zusätzliche Unterkünfte anzubieten.

“Wir müssen diese Tagessätze erhöhen, um genügend Kapazität zu haben” – Karner

Gleichzeitig werden die Höchstsätze für Unterkunft und individuelle Verpflegung erhöht, um diese Art der Unterkunft zu fördern und gleichzeitig den Sektor der organisierten Unterkunft zu entlasten. Die Erhöhung beträgt 60 Euro pro Tag: zusätzlich 15 Euro für Unterkunft, zusätzlich 45 Euro für Verpflegung.

Fazit: Künftig gibt es 165 statt bisher 150 Mieten und 260 Euro statt bisher 215 Essen, die rückwirkend zum 1. März gezahlt werden.

Derzeit gibt es viele Flüchtlinge in Österreich. APA-Grafik / picturedesk.comNav-Account dob ​​Zeit08.06.2022, 12:22 | Akt: 08.06.2022, 12:36

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