Millionenschaden! Die Dachkonstruktion ist eingestürzt: Das Feuer in Franken wütet weiter

– Aktuell herrscht Aufregung in der Hofer Innenstadt: Da ein Teil eines Mehrfamilienhauses brennt, sind Polizei und Feuerwehr mit einem Großaufgebot im Einsatz. Auch eine Evakuierung wurde eingeleitet. Stundenlang hielten die Flammen die Retter in Wartestellung.

Konkret – wie das Polizeipräsidium Oberfranken in einer ersten Meldung schreibt – brennt ein Gebäude in der Bachstraße/Marienstraße. Die Retter stehen im Dienst, um die umliegenden Häuser zu evakuieren und die Verletzten zu versorgen. Derzeit wird an der Brand- und Brandbekämpfung gearbeitet.

Kurz vor vier Uhr nachmittags gingen in der integrierten Leitstelle zahlreiche Notrufe ein. Zeugen berichteten von dichtem, schwarzem Rauch über den Dächern der Bachstraße und der Marienstraße.

Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Brand in einem Hinterhof an der Bachstraße orten. Das Problem: Die Flammen schlugen aus einem schwer zugänglichen Gebäudeteil aus. Zeitgleich mit Beginn der Löscharbeiten begann die Polizei auch mit der Räumung der umliegenden Häuser.

Großlage

Da der Brand im Laufe der Ermittlungen als „Großbrand“ bezeichnet wurde, wurden weitere Einsatzkräfte zum Brandort entsandt. Auch ein Polizeihubschrauber wurde mobilisiert, der seit 17.00 Uhr die Lage aus der Vogelperspektive beobachtet. Zur weiteren Unterstützung stehen zudem drei Rettungsdiensthelikopter in Bereitschaft. Der betreffende Bereich wurde vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Nach ersten Polizeiberichten erlitten fünf Personen eine leichte Rauchvergiftung, einige von ihnen wurden in einem Krankenhaus behandelt.

Das Feuer “wütet” noch mehr

Auch nach über vier Stunden ist das Feuer noch nicht gelöscht. Das gab die Polizei kurz nach 21 Uhr in einem Update bekannt. Demnach würden die Flammen weiter “wüten”, wie es in dem Bericht wörtlich heißt. Die Dachkonstruktion des Gebäudes, in dem das Feuer entstand, ist inzwischen eingestürzt, da die Balken fast vollständig abgebrannt sind. Fazit: Das Feuer ist weitgehend unter Kontrolle, man kann von einer deutlichen Beruhigung der Lage sprechen. Der Schaden ist jedoch immens. Forscher gehen bereits von einer Millionensumme aus. Für die betroffenen Anwohner wurden spontan Sammelunterkünfte eingerichtet, die Jahnhalle wird derzeit als Notunterkunft hergerichtet. Anwohner im Bahnhofsviertel und Q-Bogen-Bereich wurden angewiesen, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Zu Spitzenzeiten waren mehr als 250 Personen der verschiedenen Organisationen im Einsatz.

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