Bei einer hastig anberaumten Krisensitzung forderte der Regierungschef die Provinzen und Städte auf, die Wirtschaft schnell zu unterstützen. Mit seiner Verteidigung eines pragmatischeren wirtschaftspolitischen Kurses entfernt sich Li zunehmend von Staats- und Parteichef Xi Jinping.
Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang in einer hastig anberaumten Videokonferenz.
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Angesichts der rapide eingetrübten Wirtschaftsaussichten infolge strikter Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie fordert der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang mehr Tempo im Kampf gegen die Krise. Er wandte sich in einer internen Videokonferenz an Zehntausende von Provinz-, Kreis- und Gemeindebeamten und forderte sie auf, Unternehmen und Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, schnell zu helfen.