Mitten in den Sommerferien: Mallorca droht ein Badeverbot

Streik mitten in den Ferien

Mallorca droht ein Badeverbot!

Die Retter der Balearen sind wütend. Sie fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Sonst wollen sie zuschlagen. Dies würde zur Schließung aller Strände führen.

Endlich ein neuer Urlaub! Kronenbeschränkungen sind endlich vorbei! Zehntausende Touristen aus der Schweiz werden in den kommenden Wochen nach Mallorca fliegen. Sie wollen leckeres Essen, die schöne Insel und ein langes Bad im Meer.

Allerdings steht es kurz davor. Denn ab dem 16. Juli wollen die Rettungsschwimmer der Balearen streiken. Sie wollen mehr Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Werden ihre Forderungen nicht erfüllt, sollen die Strände geschlossen werden, wie Focus.de schreibt. Denn Rettungsschwimmer stellen ihre Arbeit ein. Ohne Rettungsschwimmer macht das Schwimmen keinen Spaß.

1000 Euro brutto pro Monat

Rettungsschwimmer arbeiten für 1.000 Euro brutto, bei einer Vollzeitstelle. Es gibt fast nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt. Vor allem, weil Lebensmittelpreise und Mieten auf Mallorca in den letzten Monaten stark gestiegen sind. Aber die Löhne bleiben gleich. Die Gewerkschaft der Bademeister akzeptiert das nicht mehr und greift zum letzten Ausweg, dem Streik.

Auch mit den Arbeitsbedingungen sind sie unzufrieden. Statt 400 Meter Strandabschnitt, wie es der Gesetzgeber vorschreibt, müssen sie teilweise bis zu zwei Kilometer Ausschau halten. Mit der gleichen Vorlage. Das gehe zu Lasten der Sicherheit der Badegäste, heißt es.

Die Politik mischt sich ein

Bislang ist die Politik nicht bereit, Rettungsschwimmer willkommen zu heißen. Der Bürgermeister von Palma zum Beispiel pocht auf die Einhaltung kommunaler Verträge. Ein heißer Sommer naht. (pbe)

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *