Montag: Telegram mit Abo-Modell, Elektroauto-Kaufbonus vor Kündigung

Unter dem Namen „Telegram Premium“ hat der gleichnamige Messenger sein neues Abo-Modell vorgestellt. Dies dürfte für Vielnutzer interessant sein, da die Funktionalität normaler Nutzer erhalten bleibt und weiter ausgebaut wird. Der Bundesfinanzminister will die E-Auto-Kaufprämie auch bei Vorbestellungen mit Wartezeit streichen. Lindner spricht von falschen Subventionen und will 2023 erneut die Schuldenbremse erfüllen. Dazu wird eine andere Art der Förderung diskutiert, entweder zur Erhöhung des Gaspreises, als Anreiz zum Gassparen – die wichtigsten Meldungen in Kürze .

Telegram Messaging hat sein kürzlich angekündigtes Zahlungsmodell eingeführt. Mit Telegram Premium erhalten Benutzer Abonnementfunktionen wie schnellere Downloads und doppelt so viele Datei-Uploads für ein paar Dollar im Monat. Gleichzeitig betont Telegram, dass keine der oben genannten Funktionen eingeschränkt werden. Allerdings ist Telegram Premium für Nutzer in Deutschland noch nicht verfügbar: Telegram Premium für 5 US-Dollar im Monat ist ein neues Abo-Modell für Messenger.

Bundesfinanzminister Christian Lindner will Kaufprämien für Elektroautos abschaffen. „Die falschen Subventionen können wir uns einfach nicht mehr leisten“, sagte der FDP-Chef. Die durch die Corona-Pandemie ausgesetzte Schuldenbremse soll der Bund auch 2023 wieder einhalten. Lindner will Projekte priorisieren. Anfang Juli will das Kabinett über den Haushaltsentwurf entscheiden: Lindner will die Kaufprämie für Elektroautos auch für Vorbestellungen streichen.

Sollten Haushalte, die Gas in Maßen verbrauchen, Prämien erhalten? Das ist eine Idee in der Energiespardebatte. Aus Sicht der Bundesnetzagentur bleibt die Lage angespannt. Ihr Chef sagt: Russland will die Preise erhöhen. Politiker und Ökonomen haben aufgrund der stark reduzierten Gaslieferungen aus Russland Prämien für Verbraucher eingeführt, um Energie zu sparen. Dies sollte für Haushalte gelten, die sparsam mit Gas umgehen: Die Gaspreise steigen; experten fordern mehr anreize zum sparen.

Der Kryptowährungsmarkt beruhigt sich nicht. Am Samstag brachen die Kurse vieler digitaler Aktien weiter ein. Der Wert eines Bitcoins ist am Samstagmorgen auf der Handelsplattform Bitfinex auf 18.690 US-Dollar gefallen. Das waren zehn Prozent weniger als am Vortag. Der Preis eines Ethers fiel auf 973 $. Ein Bitcoin kostet so wenig wie Ende 2020, so günstig war der Etherpreis zuletzt Anfang 2021. Manche Gründe sind eher kurzfristiger Natur, andere nicht: Der Kryptomarkt bricht wieder ein und Bitcoin fällt unter US 20.000 $.

Nach Komplikationen bei ihrer ersten Schwangerschaft meldete sich eine Frau in den Vereinigten Staaten für eine klinische Studie an, die sie zwang, DNA-Proben von sich und ihren Eltern zu schicken. Dies brachte später einen Fall von Fruchtbarkeitsbetrug ans Licht. Durch einen genealogischen DNA-Analysedienst entdeckte die Frau, dass ihr leiblicher Vater tatsächlich der Arzt ihrer Mutter war: Online-DNA-Tests verurteilten den Fruchtbarkeitsarzt.

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(fds)

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