Beim Aussteigen in Montpellier
Boeing schießt über die Landebahn und taucht mit der Nase ins Meer
Eine Boeing 737 ist am Samstagabend bei der Landung während eines Sturms auf dem Flughafen Montpellier in Frankreich abgestürzt.
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Die Boeing 737 ist ein Frachtflugzeug.
Stürmisches Wetter herrschte in der Nacht zum Samstag in Südfrankreich. Eine Boeing 737 des schwedischen Frachters West Atlantic hatte Probleme, als der Pilot gegen 2.37 Uhr am Flughafen Montpellier landete.
Wie das Branchenmagazin „Aerotelegraph“ schreibt, schoss die Maschine über die Landebahn und blieb erst im angrenzenden See Étang de l’Or stehen. An Bord des Frachtflugzeugs befanden sich nur drei Besatzungsmitglieder. Sie waren unverletzt. Laut einer Mitteilung des Flughafens Montpellier wurden sie „dank des schnellen Eingreifens der Retter gerettet und in Sicherheit gebracht“.
Betrieb eingestellt
Wegen Rettungsarbeiten sind Starts und Landungen bis auf Weiteres ausgesetzt. Passagiere, die über Montpellier fliegen, sollten die Website des Flughafens besuchen und sich an die entsprechende Fluggesellschaft wenden. Ein Spezialunternehmen wurde beauftragt, das Flugzeug zu retten.
Fotos zeigen, wie die fast 30 Jahre alte Boeing 737, Registrierung EC-NLS, mit der Nase voran im Wasser des Étang de l’Or steckt. Das Westatlantik-Flugzeug wird von der spanischen Fluggesellschaft Swiftair betrieben. 60 Rettungskräfte wurden zu Rettungsaktionen entsandt. (nein)