Mord: Das wissen wir über den Kopenhagener Schützen. Das ist es, worum es geht

Aktualisiert am 4. Juli 2022, 08:49 Uhr

In einem Kopenhagener Einkaufszentrum sind am Sonntag drei Menschen erschossen worden. Der 22-jährige Festgenommene, der als Hauptverdächtiger gilt, war in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung gewesen.

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Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Mindestens drei Menschen wurden bei dem Angriff getötet.

durch REUTERS

Über das Motiv des Angreifers ist derzeit nichts bekannt.

durch REUTERS

Nach dem blutigen Verbrechen in einem Einkaufszentrum in Kopenhagen mit mindestens drei Toten sucht die dänische Polizei fieberhaft nach einer Vorgeschichte des Verbrechens. „Wir kennen den Grund noch nicht, aber ich kann Ihnen versichern, dass die Behörden alles tun, um diesen Fall aufzuklären und die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt werden können“, sagte Justizminister Mattias Tesfaye der Agentur Ritzau.

“Der Angriff war bereit”

Die Polizei nahm im Zusammenhang mit dem Verbrechen einen 22-jährigen Dänen fest. Der mutmaßliche Schütze sei der Polizei “grundsätzlich bekannt”, sagte Thomassen. Auch der 22-Jährige soll in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Auf einer Pressekonferenz am Montagmorgen sagten die Ermittler, sie gingen derzeit davon aus, dass der Täter allein gehandelt habe. Folglich schien der Angriff bereit zu sein, aber die Polizei lieferte keine weiteren Informationen.

Verstörende Videos

Wie “DR” berichtet, hat sich der 22-Jährige vor der Tat mit Waffen in den sozialen Medien abgefunden. Im Video sind zwei Waffen zu sehen. Im Hintergrund befindet sich ein Waffenschrank. Laut Ermittlern sind die Waffen legal, aber der mutmaßliche Täter hatte keine Erlaubnis für die Mordwaffen. Die Polizei schließt derzeit einen terroristischen Hintergrund aus, die Opfer wurden jedoch nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Bei den Toten handelt es sich um einen 17-jährigen Dänen sowie einen 17-jährigen Dänen und einen 47-jährigen Russen, die in Dänemark leben.

In einem anderen Video droht der 22-Jährige mit Selbstmord. Unter dem Video steht “Quetiapin wirkt nicht”. Quetiapin ist ein Medikament zur Behandlung von psychotischen Störungen. Das erste Video hat er am 2. Juli auf YouTube hochgeladen. Alle seine Videos trugen den Titel „I Don’t Care“.

Sind Sie oder jemand, den Sie kennen, von sexueller, häuslicher, psychischer oder sonstiger Gewalt betroffen?

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

(Haut)

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