Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte sind bis spät in die Nacht an der Unfallstelle vor Ort.
Not- und Rettungskräfte sind zu Beginn des Tages an der Unfallstelle im Einsatz.
Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte sind nach dem schweren Zugunglück im Einsatz.
Vermisste nach Zugunglück: Bergung schwierig
Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte sind bis spät in die Nacht an der Unfallstelle vor Ort.
Not- und Rettungskräfte sind zu Beginn des Tages an der Unfallstelle im Einsatz.
Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte sind nach dem schweren Zugunglück im Einsatz.
Nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen werden noch immer Menschen vermisst und die Bergung gestaltet sich schwierig. Und das ist vor allem die große Frage nach dem Warum.
Update, 12 Uhr: Nach Angaben der Polizei wurden inzwischen drei Tote geborgen. Ein weiteres Opfer starb am Freitag auf dem Weg ins Krankenhaus. Unter den Opfern waren offenbar keine Kinder.
Tote, Vermisste, Dutzende Verletzte: Einen Tag nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen suchen Einsatzkräfte noch immer nach Vermissten und ringen mit den Klippen einer schwierigen Bergung.
Die Polizei sprach am Samstag vom Verschwinden einer “einstelligen Nummer”. Berichten zufolge wurden bisher drei der vier bestätigten Todesfälle nicht geborgen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich unter den umgestürzten Waggons weitere Opfer befinden.
Horror am letzten Schultag: Tod bei Zugunglück in Garmisch
Garmisch-Partenkirchen, 3. Juni 2022: Waggons stürzen um und rutschen eine Böschung hinunter, Verletzte werden aus den Fenstern geholt: Bei einem schweren Zugunglück zu Beginn der Pfingstferien in Bayern sind in Garmisch-Partenkirchen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen . Ein Regionalexpress hat die beliebte Ferienregion Oberbayern auf dem Weg von Garmisch nach München entgleist. Nach Angaben der Polizei wurden am Freitag etwa 30 Menschen verletzt, 15 von ihnen wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein Sprecher des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen sagte, es sei nicht auszuschließen, dass in der Mittagszeit und damit zum Schulschluss viele Schüler in der Bahn seien. Nach Angaben eines Bundespolizeisprechers entgleiste der Zug im Burgrainer Ortsteil Loisachauen, warum, ist noch unklar. Unter den Verletzten waren alle Altersgruppen, darunter auch Kinder. Das Ausmaß des Unfalls kann noch nicht vollständig abgeschätzt werden. Zwölf Rettungshubschrauber umkreisten die Alpen.
04.06.2022
Rettungsschwimmer gehen von 40 Verletzten und drei Schwerverletzten aus. Das sagte ein Polizeisprecher am Unfallort. Am Vortag waren etwa 15 Menschen schwer verletzt worden. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Zwei Versuche, die Waggons anzuheben, schlugen fehl. Es wurden auch Hebekissen verwendet.
Die Waggons seien “verbogen und verletzt worden”, sagte ein Polizeisprecher. “Das macht die Rettung so schwierig.” Helfen soll ein schwerer Bergungskran, der bis zu 120 Tonnen heben kann und am Morgen an der Absturzstelle erwartet wurde. „Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen“, sagte der Sprecher.
Die Ursache ist noch unklar
Zu den Unfallursachen vom Samstag gab es zunächst keine neuen Daten. Laut Polizei wurde der Lokführer befragt. Die Polizei sagte jedoch nicht, was sie sagte.
Sicher ist vorerst nur, dass eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug ausgeschlossen werden kann. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte der Sprecher. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sagte dem Bayerischen Rundfunk am Freitagabend, er vermute eine technische Ursache.
Laut einem Bahnsprecher war die Strecke mit elektronischen Stellwerken und moderner Sicherungstechnik ausgestattet. Am Freitagnachmittag sind im Stadtteil Burgrain mehrere Waggons der Regionalbahn Richtung München entgleist. Mehrere zweistöckige Waggons des Zuges kippten um, rutschten eine Böschung hinunter und blieben am Rand einer Hauptstraße liegen.
Mindestens vier der rund 140 Insassen des Zuges starben, Kinder wurden verletzt. Einige der Opfer wurden schwer verletzt und mussten notoperiert werden. Es war eines der schwersten Eisenbahnunglücke in Deutschland in den letzten Jahren.
dpa