Im April galt eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel. Haben die Zürcher im öffentlichen Verkehr noch gute Manieren? Nau.ch führt die Umfrage auf der Strasse durch.
Die Zürcherinnen und Zürcher sagen, woran der öffentliche Verkehr mangelt. – Nau.ch / Drone-Air-Media.ch
Ankündigungen
das Wesentliche zusammengefasst
- Seit zwei Monaten besteht in der Schweiz keine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.
- Wie hat sich das Verhalten der Menschen jetzt verändert?
- Nau.ch hat nach den Strassen von Zürich gefragt.
Ab dem 1. April gilt in der Schweiz im öffentlichen Verkehr keine Maskenpflicht mehr. Die Leute haben sich schnell daran gewöhnt und nur wenige tragen Masken.
Aber mit der Maske kam Trost. Eine Nau.ch-Umfrage in Zürich zeigt: In den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht oft Gruselalarm!
Manches, wie die Hand vor dem Mund beim Gähnen, hat man bei der Maske vergessen.
Ein Mann trägt in einer Straßenbahn eine Hygienemaske. (Archivbild) – sda – KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Bedecken Sie Ihren Mund, wenn Sie niesen und husten
Vor allem zur Hygiene gehen die Meinungen inzwischen auseinander. „Die reißen sich die Nase raus, schmieren dann ihren Schleim in den Sitz, im schlimmsten Fall fressen sie ihn“, klagt Silvia d’Illnau ZH.
Lukas, aus Zürich, bemerkt auch die öffentlichen Verkehrsmittel. „Jemand neben mir hat auf den Boden gespuckt“, sagt er. Das sei „ziemlich ekelhaft“.
Jasmin aus Zürich wird als unsensibel beschrieben, hat aber auch Grenzen: Einmal schneidet ihm ein Nebenmann die Fussnägel. „Das ist nicht gerade appetitlich“, lacht er.
So oder so sind sich viele Reisende einig, dass man beim Niesen oder Husten unbedingt die Hand vor den Mund halten sollte.