Klimaschützer der Gruppe „Aufstand der letzten Generation“ blockierten am Freitag eine weitere Ausfahrt der Autobahn in Berlin. Allerdings dürfte dies vorerst die letzte Aktion dieser Art gewesen sein. Denn nach Beendigung der Aktion kündigten sie eine vorübergehende Aufhebung der Blockaden an, um “mehr Menschen in den Widerstand zu bringen”, heißt es in einer Pressemitteilung vom Nachmittag.
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„Deshalb unterbrechen wir jetzt unsere Widerstandsaktionen, um mehr Menschen zur Teilnahme an Hunderten von Konferenzen einzuladen und sie auszubilden“, sagte die „Last Generation“. „Wenn die Regierung nicht von ihrem destruktiven Kurs abweicht, werden wir im Herbst nach Berlin zurückkehren und den Überlebenswillen der Gesellschaft auf die Straße tragen.“
Zuvor hatte sich der Konzern noch drastischer gezeigt als zuvor. Auf der A103 in Schöneberg blieben am Morgen zwei Dutzend Demonstranten an der Ausfahrt Sachsendamm auf der Fahrbahn stecken, die Ausfahrt musste vorübergehend gesperrt werden und es kam zu einem Stau. Die Medien waren diesmal teilweise anders als bei den vorherigen Blockaden: Neben Sekundenkleber und Sekundenkleber verwendeten einige Teilnehmer sogar Sekundenbeton.
„Uns als Polizisten geht es darum, diese Blockaden schnell aufzulösen“, sagte eine Polizeisprecherin. Dazu werden verschiedene Öle verwendet, wie zum Beispiel Solaröl, manchmal mit Aceton vermischt. In besonders schwierigen Fällen kommen auch mechanische Werkzeuge wie Meißel und Hammer zum Einsatz. Laut Polizei war dies auch am Freitagmorgen der Fall.
Kurz nach 23 Uhr war die Autobahnausfahrt wieder frei.
Kurz nach 11 Uhr meldete sich die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) auf Twitter recht deutlich: Der Sachsendamm räume die Reste der Substanz auf, mit der die Demonstranten die Fahrbahn beklebt hatten. Dann wird die Straße wieder freigegeben. Die Fotos zeigten Polizisten, die die Hände von Demonstranten von der Straße trennten und Aktivisten mitnahmen.
Die Gruppe „Last Generation“ blockierte am Freitag eine Ausfahrt nach Schöneberg. Polizisten in Kampfmontur stürmten am Freitag eine Kundgebung und holten Hunderte Demonstranten per Lkw. Foto: dpa / Paul Zinken
Nach Angaben der Polizei befanden sich ab 19.45 Uhr etwa 50 Personen an der Ausfahrt der Autobahn. Laut VIZ wurde der Verkehr über die Ausfahrt Innsbrucker Platz geleitet. Laut Polizei wurde die Blockade um 11.15 Uhr aufgehoben. 13 Personen wurden in Untersuchungshaft genommen. Die Personalien von fünf und acht Personen wurden aufgenommen und mussten einem Richter zur Anordnung der Sicherungsverwahrung vorgelegt werden.
Erst am Montag und Dienstag schickte ein Richter nach den Blockaden 24 Menschen für einen Tag in Untersuchungshaft.
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Zuletzt hatte die Gruppierung „Last Generation“ wiederholt Straßen im Berliner Stadtgebiet blockiert. Sie fordert die Bundesregierung auf, mehr gegen den Klimawandel vorzugehen. Viele Demonstranten strecken ihre Hände auf die Straße, um zu verhindern, dass die Polizei sie schnell wegnimmt.
Aus der Politik und auch von den Gewerkschaften der Polizei kommen Forderungen, Strafverfahren gegen Blockierer zu beschleunigen und schneller zu verurteilen. Justizsenatorin Lena Kreck (Linke) sprach sich dagegen entschieden gegen Einmischungen in Ermittlungen aus. Allerdings sei mit den internen Behörden vereinbart worden, die Zusammenarbeit zwischen der Berliner Staatsanwaltschaft und der Polizei im „Aufstand der letzten Generation“ weiter zu optimieren. (CD, dpa)