Nach links, zum Grün, zum Erwachen |
Der Ex-MdB gründet die SPD
München – Knall in der Münchner SPD!
Der langjährige Erfolgsgarant Florian Post (41) schrieb in einem Brief an die Kollegen: „Hiermit erkläre ich meinen Austritt aus der SPD.“
Sein Vorwurf auf der Party: zu links, zu grün, zu wach!
Unterdessen versuchten gewählte Beamte, “linker als die Linkspartei und grüner als die Grünen” zu sein. In der SPD käme es zu einer „Entfremdung“ zwischen Amtsinhabern und den „verbleibenden Stammwählern“.
Seit dem letzten Parteitag in München wird die Partei „von einer Gruppe Juso-Linker geführt, darunter eine Stadträtin, die sich selbst als ‚Linksaußen‘ bezeichnet.
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Aus einer Volkspartei, die einst eine Mehrheit hatte, ist eine „seltsame Minderheit“ geworden.
Der Ex-MdB (2013-2021) nennt Beispiele, die SPD-Wählern Angst machen:
● „Früher unterstützte die SPD Handwerker, Kaufleute und Gastronomen. Heute können wir stolz feiern, dass die Parktarife für diese Gruppe um mehrere hundert Prozent erhöht wurden.“
● Heizpilze, die Münchner Hoteliers in der Corona-Krise geholfen hätten, wurden mit SPD-Stimmen verboten.
● Post: „In der SPD fühlten sich früher Trachtenträger, Schützen und Jäger, Hausbesitzer und Kleingärtner wohl. Heute erfahren sie Verachtung, Spott und Ablehnung.”
Fest verwurzelt in der Münchner Gesellschaft: Florian Post 2021 zur Eröffnung der Wirtshaus-Wiesn
Foto: © Stefan M. Prager
● Durch SPD-Votum wurde eine eigene Stelle für eine Geschlechterbeauftragte für Kindergärten in München geschaffen. Das entfremde “eine große Mehrheit aller Menschen, die täglich ihrer Arbeit nachgehen und sich um ihre Kinder kümmern”. Posts schwerer Vorwurf: „Die SPD will nicht wissen, was ihre ehemaligen Wähler denken.“
● Eigentümer und Erben würden als Millionäre verunglimpft, die mit einer Erbschaftssteuer enteignet werden sollten.
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● Der Generalsekretär der SPD, Kevin Kühnert (33), könne mit seinem Lebenslauf (abgeschlossenes Studium, keine Berufsausbildung, Anm. d. Red.) glaubhaft der Führung einer Arbeiterpartei angehören, „das verstehe ich nicht“, sagte Post.
Fazit zur Größe der ehemaligen SPD: Der politische Niedergang der SPD sei unumkehrbar, „ich persönlich kann dieser Partei nicht mehr angehören“.
Florian Post ist Vater von Zwillingen, er will sich künftig besser um seine Immobilien kümmern.
Foto: Picture Alliance / ZUMAPRESS.com
Er veröffentlicht in BILD: „Die konservativen Wähler geben die Fahne ab. Es ist unerträglich, wie die SPD in München überflüssig wird.“ Wechselt er zu einer anderen Partei? “Ich will es nicht ausschließen.”