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Der frühere Formel-1-Rennleiter Michael Masi sah sich nach dem umstrittenen Saisonfinale mit massiven Gegenreaktionen konfrontiert.
Bildunterschrift: Er erhielt Morddrohungen gegen sich und seinen Familien-Ex-Formel-1-Rennleiter Michael Masi. Bilder von Bildern/HochZwei
Am 12. Dezember 2021 wurde Michael Masi heftig kritisiert. Im entscheidenden Rennen um den Titel ermöglichten seine Entscheidungen Max Verstappen auf Red Bull, Lewis Hamilton auf Mercedes zu überholen.
In diesem Zusammenhang tauchten später Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen dem damaligen Rennleiter Masi und Red Bull auf, die das unmittelbar danach vom Rennstall praktizierte Szenario beschreiben. Vor allem bei Mercedes schäumten die Leute damals vor Wut.
Aber keine Position in der FIA
Aber Masi musste deswegen auch abseits der Strecke mit massiven Anfeindungen fertig werden. „Es gab dunkle Tage“, sagte der Australier gegenüber News Corp. „Ich fühlte mich, als wäre ich der am meisten gehasste Mann der Welt. Ich bekam Morddrohungen. Die Leute sagten, er sei hinter mir und meiner Familie her.“
Zeitweise wurde Masi mit negativen Nachrichten und Anfeindungen überhäuft, insbesondere in den sozialen Medien. „Sie waren schockierend. Rassistisch, beleidigend, widerlich, sie haben mich auf jede erdenkliche Weise beleidigt“, sagte der 44-Jährige.
Masi wird am Sonntag beim Großen Preis von Ungarn genauso wenig dabei sein wie bei den vorangegangenen Rennen. Er war bereits im Februar vom Automobil-Weltverband FIA seines Amtes enthoben worden. Daraufhin soll ihm ein neuer Job bei der FIA angeboten worden sein. Allerdings haben sich beide Parteien inzwischen getrennt. Masi beschloss, in seine australische Heimat zurückzukehren, „um seiner Familie näher zu sein und sich neuen Herausforderungen zu stellen“, wie er selbst sagte.