Nach einer Woche Twitter-Ausfallzeit
Musk ist mit einem Foto des Papstes zurückgekehrt
Die Twitter-Pause ist vorbei. Der Chef von Tesla und SpaceX, Elon Musk, ist nach eigenen Angaben von Papst Franziskus empfangen worden, wie er auf Twitter mitteilte. Er postete ein Foto mit dem Kirchenoberhaupt, auf dem auch vier seiner Kinder zu sehen sind.
Elon Musk hatte auf Twitter fast zwei Wochen lang geschwiegen; Jetzt hat der Tech-Milliardär ein Foto im Online-Netzwerk gepostet, das ihn beim Besuch beim Papst zeigt. „Es ist mir eine Ehre, den Papst gestern getroffen zu haben“, schrieb der Chef des Elektroautoherstellers Tesla. Er wird neben vier seiner Kinder neben Papst Franziskus gezeigt.
Über den Ort der Aufzeichnung oder die Umstände des Treffens machte Musk keine Angaben. Auch der Vatikan äußerte sich nicht zur Privataudienz des reichsten Mannes der Welt.
Musk stand nicht auf der offiziellen Besuchsliste, möglicherweise hat er sich also in einem privateren Rahmen mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche getroffen. Laut italienischen Medien sprachen die beiden Männer im Gästehaus in Santa Marta, wo Francis auch lebt, über Technologie und wie sie den Menschen in Zukunft helfen könnte.
Er will Twitter für 44 Milliarden Dollar übernehmen
Musk hatte seit dem 21. Juni keine Nachrichten mehr auf seinem Twitter gepostet, was bemerkenswert war, da er eigentlich ein begeisterter Nutzer des Online-Dienstes ist. Mit seinen Twitter-Botschaften hat der Hightech-Unternehmer immer wieder für Aufsehen an den Börsen gesorgt.
Musks Twitter-Pause war auch bemerkenswert, weil seine Pläne für eine mögliche Übernahme von Twitter noch nicht abgeschlossen sind. Der amerikanische Milliardär hatte im April angekündigt, das Internetunternehmen zu einem Preis von 44 Milliarden Dollar kaufen zu wollen.
Später behauptete er jedoch immer wieder, dass die Übernahme von der Anzahl der Spam- oder gefälschten Twitter-Accounts abhinge. Dabei handelt es sich um sogenannte Bots, also Computerprogramme, die mithilfe von Algorithmen mit Benutzern interagieren und sich als echte Menschen ausgeben. (AFP / SDA)