+ Nachrichten über den Krieg in der Ukraine + Kiew: Der Krieg könnte “zwei bis sechs Monate” dauern.

Ein Bild der Zerstörung nach den Angriffen auf Ivanivka (Archivbild): In der Region Cherson wird weiter gekämpft. (Quelle: Maxym Marusenko / imago-images-pictures)

Außenminister Kuleba: Will aus Odessa exportieren

3.30 Uhr: Nach Angaben des Außenministers der Ukraine ist das Land bereit, Waren aus der Hafenstadt Odessa zu exportieren. Allerdings stellt sich die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass Russland die Handelsroute nicht für Angriffe missbraucht. „Russland hat bisher keine Garantien gegeben“, schrieb Dmytro Kuleba am Freitagabend auf Twitter. Mit den Vereinten Nationen wird eine Lösung gesucht.

Mützenich: Deutschland ist kein guter Vermittler

2.30 Uhr: SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hält Deutschland nicht für einen geeigneten Vermittler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, sondern schlägt stattdessen Staaten wie China für diese Rolle vor. „Deutschland wird in diesem Konflikt kaum vermitteln können“, sagte Mützenich im Gespräch mit „t-online“. “Weil wir aus russischer Sicht von Anfang an eine zu klare Position bezogen haben.” Mützenich hält Staaten, die mit der Verurteilung Russlands vor der UN-Vollversammlung gebremst haben, für geeignet für die Vermittlerrolle.

Die Schweiz blockiert weiterhin Waffenlieferungen

1 Uhr: Die Schweiz bekräftigt ihre Haltung zur Blockade des Schweizer Waffenexports in die Ukraine über Drittstaaten. Der Bundesrat teilte am Freitag mit, dass Bern die Lieferung von Munitions- und Schützenpanzern mit Rädern aus Deutschland und Dänemark nach Kiew aufgrund des “neutralitätsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes” nicht annehmen könne. Nach dem Kriegsmaterialgesetz könnten Ausfuhranträge nicht genehmigt werden, wenn sich das Empfängerland in einem internationalen bewaffneten Konflikt befindet.

Schützenpanzer Marder während einer laufenden Kampfübung (Archivbild): Die Schweiz weigert sich, Munition dafür abzugeben, die in die Ukraine muss. (Quelle: imago-images-images)

Die Ukraine gibt Gründe an, die Verhandlungen zu unterbrechen

23.44 Uhr: Die Ukraine will nach Angaben ihres Chefunterhändlers erst dann an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn sie im Krieg gegen Russland eine stärkere Position hat. Es gebe gute Gründe für die Unterbrechung, solange in der Ostukraine heftig gekämpft werde, sagte Davyd Arakhamiya am Freitag im ukrainischen Fernsehen.

„Die Verhandlungen müssen fortgesetzt werden, wenn unsere Verhandlungsposition gestärkt ist“, sagte der Vorsitzende der Parlamentsfraktion der Präsidentenpartei, Diener des Volkes. Vor allem werde die Ukraine stärker, weil “die Waffen, die uns unsere internationalen Partner immer wieder versprechen, endlich in ausreichender Menge eintreffen werden”.

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