Nations League: DFB-Stars müssen gegen England zittern

“Wenn wir denken, dass der eine oder andere nicht da ist, werden wir reagieren.”

Ein Satz, der nach dem schwachen 1:1 des DFB-Teams zum Auftakt der Nations League in Italien für manche Stars fast wie eine Drohung wirkt.

Bundestrainer Hansi Flick (57) wollte öffentlich keine Spieler nennen. Doch die BILD sagt, auf wen sie sich bezog und welche Spieler bereits zittern müssen, um am Dienstag (20.45 Uhr, hier live) im Nations League-Rückspiel gegen England in München ihren gewohnten Platz zu bekommen.

► Das Duell der Stürmer: Timo Werner von Chelsea (26) gegen seinen Teamkollegen Kai Havertz (22)

Werner (BILD-Note 5) kam beim FC Chelsea (4 Premier-League-Tore) nur als Edeljoker zum Einsatz. Es fehlt Rhythmus. Seine Schnelligkeit konnte er in Italien fast nie zeigen.

Havertz hat schon mehrfach gezeigt, dass er auch als „Fake New“ spielen kann. Er ist ballsicher, hat ein hervorragendes Auge und ist zudem torgefährlich. Bevor Kimmich das 1:1 erzielte, gewann er ein entscheidendes Duell.

► Offensivspiel: Bayern Leroy Sané (26) gegen Dortmund Marco Reus (33).

Sané begann in den ersten Minuten passabel, baute dann aber immer mehr auf. Überraschenderweise fällt er in alte Verhaltensmuster zurück, wirkt nicht mehr so ​​ehrgeizig und zielstrebig und hadert oft mit sich und seinen Mitspielern.

Reus ist nach einem Infekt wieder fit und hat sich das Spiel im DFB-Quartier in Herzogenaurach angeschaut. Er weiß, dass die WM in Katar seine letzte Chance ist, endlich einen großen Titel zu gewinnen.

► Das Duell der Strategen: Leon Goretzka vom FC Bayern (27) gegen Ilkay Gündogan von Manchester City (31)

Goretzka hat sich verpflichtet, aber spielerisch hat er nicht viel in die Kette gesteckt. Auch konnte er seine Dynamik nicht wie gewohnt einsetzen.

Gündogan legte den Ball sofort auf einen Teller für ihn und anstatt ihn mit dem rechten Fuß zu treffen, schoss er mit dem linken Schienbein am Tor vorbei. Seine Übersicht, Technik und Passgenauigkeit schätzte nicht nur City-Starcoach Pep Guardiola, sondern auch Flick.

Und Bayerns Jamal Musiala (19) ist eine Allzweckwaffe im Mittelfeld und verbirgt seine Chance.

Leon Goretzka (l.) siegt über Bryan Cristante Foto: Getty Images

► Das Rechtsverteidiger-Duell: Benjamin Henrichs aus Leipzig (25) gegen Jonas Hofmann aus Gladbach (29).

Henrichs hatte heute keinen guten Tag, oft verlor er auf dem schlammigen Rasen den Halt. Er konnte kaum beleidigende Akzente setzen. Und er hatte auch einige Rückschläge in der Defensive.

Hofmann bekam ein Geschenk, der Schiri vergab in der 27. Minute des Spiels zweifelhaft einen Elfmeter, der aber sauber weggesteckt wurde. Auf dieser Position fühlt sich der gelernte Mittelfeldspieler immer wohler.

► Linksverteidiger-Duell: Thilo Kehrer (25) von Paris St. Germain v. David Raum (24) aus Hoffenheim.

Kehrer leistete sich vor dem 0:1 der Italiener durch Pellegrini einen entscheidenden Fehler (70.). In seinem Spiel lässt sich sagen, dass er eigentlich ein ausgebildeter Rechtsaußen ist und kein Linksaußen. Der Raum dampft immer auf der linken Seite. Seine Flanken sind eine Waffe. In der vergangenen Saison in der Bundesliga war er derjenige, der am meisten gewonnen hat.

Hier finden Sie Social-Media-Inhalte

Um mit Social-Media-Inhalten zu interagieren oder diese anzuzeigen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

soziale Medien aktivieren

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *