NEOS: Bei den Renten müssen wir schnell handeln


Loacker: „Auch eine Anpassung der PVA-Daten ändert nichts daran, dass das Renteneintrittsalter heute auf dem Niveau von 1975 liegt.“

Wien (OTS) – „Das angeblich höhere Renteneintrittsalter ist ein reiner statistischer Reha-Abzugstrick; ohne diesen Trick hat sich das Renteneintrittsalter nur von 60,3 auf 60,5 erhöht“, sagt der Sozialsprecher der NEOS, Gerald Loacker, zu den neuen Daten der Rente Versicherungsgesellschaft, die heute in den Medien verbreitet wird (PVA).

Daher sieht Loacker nur einen Grund zum Feiern. „Tatsächlich ist das Rentenalter jetzt so wie 1975. Zum Glück leben wir jetzt zehn Jahre mehr. Hinzu kommt, dass Menschen heute später in die Arbeitswelt eintreten, weil sie längere Ausbildungen machen. Wir zahlen also kürzer Beiträge, erhalten aber länger Leistungen. So verschlingen die Zuschüsse zu Rentensystemen in diesem Jahr bereits 25 Prozent des Bundeshaushalts, Tendenz stark steigend. Der Handlungsbedarf ist also enorm. Und je später Maßnahmen ergriffen werden, desto größer ist das Risiko, dass die Einschnitte für künftige Generationen massiv ausfallen.

„Wenn wir wollen, dass die Jugend von heute auch in 40, 50, 60 Jahren noch eine menschenwürdige und sichere Rente hat, müssen die anderen Parteien ihre Blockade gegen eine automatische Rente und eine flexible Rente, die die Höhe der Rente erhöht, schnell aufgeben. „Mit jedem weiteren Jahr Mehrarbeit“, so Loacker weiter.“ Dieses System wäre in zweierlei Hinsicht gerecht: Erstens sorge es dafür, dass jemand, der mit 68 in Rente gehe, eine höhere Rente habe als jemand, der mit 62 in Rente gehe und somit die Leistung erhalte noch viel länger. Und sorgt dafür, dass unsere Kinder und Enkelkinder, die die immensen Kosten der Krone und der aktuellen Anti-Inflations-Maßnahmen dieser Bundesregierung bereits tragen müssen, keinen Rucksack tragen sollen. „Wir brauchen ein Rentensystem, das gerecht und angemessen ist für Enkelkinder, damit alle bis ins hohe Alter leben können.”

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