Veröffentlicht 29. Mai 2022, 10:30 Uhr
Der Kontakt mit dem Kleinflugzeug von Tara Air brach am Sonntagmorgen kurz nach dem Start ab. Die Suche nach dem Flugzeug von Pokhara nach Jomsom dauert an.
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Seit Sonntagmorgen wird in Nepal ein Kleinflugzeug der Marke Twin Otter vermisst. (Symbolfoto)
durch REUTERS
An Bord der Maschine befanden sich neben drei Besatzungsmitgliedern 19 Passagiere, darunter zwei deutsche Staatsangehörige.
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Das Flugzeug der Twin Otter war auf dem Weg von Pokhara nach Jomsom.
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In Nepal ist eine Passagiermaschine mit zwei Deutschen und 20 weiteren an Bord vom Radar verschwunden. Tara Air gab bekannt, dass der Kontakt zur Twin Otter-Maschine kurz nach dem Start in der westlichen Stadt Pokhara am Sonntagmorgen abgebrochen war. Die Suche nach der Maschine, die zum beliebten Bergsteigerziel Jomsom unterwegs war, wurde durch schlechtes Wetter behindert.
Ziel nur 20 Minuten entfernt
Laut Tara Air hob das Flugzeug am Morgen mit drei Besatzungsmitgliedern nach Jomsom ab. Bei den 19 Passagieren handelte es sich um zwei Deutsche, vier Inder und 13 Nepalesen. Außerdem waren drei Besatzungsmitglieder an Bord.
Jomsom ist ein beliebtes Bergsteigerziel im Himalaya. Der Ort ist nur etwa 20 Minuten mit dem Flugzeug von Pokhara entfernt.
„Wir versuchen, den möglichen Bereich zu lokalisieren, in dem sich das Flugzeug befinden könnte“, sagte ein Sprecher von Tara Air gegenüber AFP. Ein Sprecher des nepalesischen Innenministeriums sagte, zwei Hubschrauber seien geschickt worden, um nach dem Flugzeug zu suchen. Allerdings ist die Sicht in der Umgebung sehr schlecht. “Schlechtes Wetter wird die Suchaktion wahrscheinlich behindern.”
Nepalesische Fluggesellschaften sind aus Europa verbannt
Die Luftfahrt in Nepal boomt seit Jahren, aber die Sicherheitsstandards sind aufgrund der unzureichenden Ausbildung des Personals und der schlechten Wartung der Maschinen niedrig. Deshalb hat die Europäische Union alle nepalesischen Fluggesellschaften aus ihrem Luftraum verbannt.
Darüber hinaus beherbergt der Bundesstaat Himalaya einige der abgelegensten und schwierigsten Start- und Landebahnen. Zudem kann sich das Klima in den Bergen Nepals schnell ändern und gefährliche Flugbedingungen schaffen. Im März 2018 stürzte ein Flugzeug der bangladeschischen Fluggesellschaft US-Bangla in der Nähe des internationalen Flughafens der Hauptstadt Kathmandu ab. 51 Menschen verloren ihr Leben.
Der zweite internationale Flughafen des Landes in Bhairahawa wurde diesen Monat eröffnet. Der 70 Millionen Euro teure Bau soll den Flughafen Kathmandu entlasten und es buddhistischen Pilgern aus ganz Asien erleichtern, den unweit des neuen Flughafens gelegenen Geburtsort Lumbini, den Geburtsort des Buddha, zu erreichen.
(AFP / de)