- Audi: -13,1 Prozent
- BMW: -9,8 Prozent
- Ford: -10,3 Prozent
- Mercedes: + 9,5 Prozent
- Mini: -22,9 Prozent
- Opel: -17,7 Prozent
- Porsche: -3,5 Prozent
- VW: -24 Prozent
Die Gewinner des Monats
Lange Gesichter aber auch bei den Importeuren: Nur fünf von ihnen haben das Plus. Mit großem Aufwand erreicht Kia eine Verbesserung um 0,2 Prozent. Konkret bedeutet dies, dass die Koreaner 13 Autos mehr ausgeliefert haben als vor einem Jahr. Alfa Romeo verbesserte sich auf exakt 412 Autos, ein Plus von 18,7 Prozent, und gehört fast zu den Gewinnern des Monats.
Aber Polestar ist vorne dabei: Die junge Marke (ein Joint Venture von Volvo und Geely) steigerte ihren Absatz um mehr als die Hälfte. Auch der Dauersieger Tesla kann da nicht mehr mithalten, ganz im Gegenteil.
Markenwechsel vs. Juni 2021 Polestar + 58,6 % Dacia + 40,3 % DS + 32,9 %
Die Verlierer des Monats
Mit einem Minus von gut einem Drittel (-34,9 Prozent) stürmte Tesla im Juni ans andere Tabellenende. Nur acht Marken werden schlechter. Vor allem Smart und Suzuki: Ihre Verkäufe werden um mehr als zwei Drittel einbrechen.
Markenwechsel vs. Juni 2021 Suzuki -67,4 % Smart -67 % Mazda -50,4 %
Gefragte und ungefragte Segmente
Der Sturz erfasste nicht nur die meisten Hersteller, sondern fast alle Segmente. Es kamen 1,7 Prozent weniger SUVs, ein Viertel weniger Kompaktmodelle und fast ein Drittel weniger Kleinwagen auf die Straße. Nur bei großen Vans und Luxusmodellen wurden mehr Autos zugelassen als im Juni 2021.
Zumindest eines lief zuletzt reibungslos: der Verkauf von Elektroautos, befeuert vor allem durch die staatliche Kaufprämie. Aber auch er zögert derzeit. Mit gut 32.200 reinen Elektroautos wurden im Juni 3,5 % weniger Elektrofahrzeuge zugelassen als im Vorjahreszeitraum.
Allerdings: Jeder siebte Neuwagen im Juni ist bereits ein Elektroauto (14,4 %), zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Insgesamt sind mittlerweile eine Dreiviertelmillion von ihnen in Deutschland unterwegs.