NHL: Nathan MacKinnon bannt seinen Fluch mit dem Sieg über Colorado

Versöhnung für Nathan MacKinnon

Der Colorado-Star wird von einer tragischen Figur zum Helden

Der Colorado-Avalanche-NHL-Sieg ist auch für den spektakulären Stürmer Nathan MacKinnon (26) eine Versöhnung. Mit sich und seiner Karriere. Vor einem Jahr wurde es verwüstet.

Veröffentlicht: 27.06.2022 um 16:00 Uhr

Einer der ersten Willkommensgrüße von MacKinnon war kein Geringerer als NHL-Superstar Sidney Crosby (34): „Ich habe gesehen, wie er dafür gearbeitet hat, ich bin froh, dass er belohnt wurde und jetzt kann er erleben, wie es ist, zu gewinnen.“ Crosby und MacKinnon stammen beide aus Nova Scotia, Kanada. Sie sind Trainingskameraden und teilen auch eine tiefe Freundschaft. Und deshalb kann sich der dreimalige Stanley-Cup-Sieger mit den Pittsburgh Penguins rühmen zu sagen: „Ich weiß, was dieser Sieg für ihn und seine Familie bedeutet.“

Vor einem Jahr ging es MacKinnon, einem der wichtigsten Stars der NHL, miserabel. „Nächstes Jahr gehe ich in meine neunte NHL-Saison und habe noch keinen Scheiß gewonnen“, explodierte der Stürmer nach dem Achtelfinale gegen Las Vegas. In diesen Playoffs für den No. 1 Draft der Avalanche 2013 wurde es wieder kompliziert.

Er ließ den Fluch hinter sich

Denn als im Finale gegen Tampa Bay alles im Spiel war, schien ihm plötzlich das Pech an der Stange zu kleben. Von seinen 28 Torschüssen in den ersten fünf Spielen traf nur einer kraftvoll ins Netz. Aber als Colorado kurz davor stand, das letzte Spiel von Spiel 6 nach einer 0: 1-Niederlage zu verlassen, trotzte MacKinnon allen Widrigkeiten, zog mit 1: 1, ging mit 2: 1 in Führung und führte Colorado zu seinem dritten Stanley Cup-Sieg.

Und so kam es, dass MacKinnon am Sonntagabend, als MacKinnon diesen „Scheiß“ endlich in die Finger bekam, Frieden schließen konnte. mit sich selbst. seine Karriere. Und Hockey im Allgemeinen. „Ich kann nie begreifen, was jetzt los ist“, stammelte er. MacKinnon träumte davon, der Avalanche beizutreten, als er nur 8 Jahre alt war. An seinem Bett hing damals ein Poster des legendären Joe Sakic (52) und es war sein erklärtes Ziel, eines Tages an der Seite seines Idols zu spielen.

MacKinnon will Crosby betrunken machen

Das hat überhaupt nicht funktioniert. Sakic ging 2009 in den Ruhestand, ist aber jetzt MacKinnons großer Chef als CEO. Und fast niemand freute sich so sehr für MacKinnon wie Sakic: „Man konnte so viel sagen, wie man wollte. Ich freue mich sehr für ihn. Vielleicht kann er sich zurücklehnen und den Sommer genießen.“

Wenn die Pokalparty in seiner Heimatstadt Halifax stattfindet, hat MacKinnon auch seinen Freund Sidney Crosby. Mit konkreten Vorstellungen: „Ich war schon immer der betrunkenste Junge auf seinen Pokalpartys. Also hoffe ich wirklich, dass er sich revanchiert.“

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