Niederösterreich zu Gast in Sachsen: gleicher Stolz, gleiche Struktur

Erstellt am 27. Mai 2022 | 05:06

Lesezeit: 2 Minuten

Die NÖ Landtagspräsidenten Karl Moser, Karin Renner und Karl Wilfing (von links) mit Sächsischem Landtagspräsidenten Matthias Rößler (2. von rechts) im Plenarsaal des Dresdner Landtags.

Fotografie: Lydia Mitterbauer

Die Landtage von Sachsen und Niederösterreich arbeiten seit 30 Jahren zusammen.

Der Zeitraum vom 29. Juni bis 3. Juli 1992 dürfte für die Landtage von Sachsen und Niederösterreich noch lange eine ganz besondere Bedeutung haben. Vertreter des Sächsischen Landtags waren damals in Niederösterreich zu Besuch, und hier begann die gemeinsame Geschichte der beiden Landtage.

Bundesländer Live-Austausch

1992 suchte der damalige Präsident des NÖ Landtages, Franz Romeder, bewusst einen Partner-Landtag und fand ihn in Sachsen. Die beiden Bundesländer haben viel gemeinsam: Sie sind zwei selbstbewusste Regionen mit Schwerpunkten unter anderem auf Industrie und ländliche Räume. Zudem haben sowohl Sachsen als auch Niederösterreich lange Außengrenzen. Seit 1992 stehen die Bundesländer in regem Austausch: kooperieren, diskutieren Hausforderungen und lernen voneinander.

Mit Themen wie Wirtschaftsbelebung, Jugendarbeitslosigkeit, Europa, Hochwasserschutz und Krebsforschung war auch das Spektrum der Debatten bisher breit gefächert. Für Niederösterreich ist es der Verband mit dem stärksten Austausch zwischen den Landtagen.

Im Jahr 2022 können die Bundesländer mit einer 30-jährigen Partnerschaft rechnen. Landtagspräsident Karl Wilfing reiste mit acht Abgeordneten nach Dresden. Neben einem Besuch im Sächsischen Landtag mit Führung durch den Plenarsaal und einer anschließenden Besichtigung der Frauenkirche und des Grünen Gewölbes war der gemeinsame Festakt am Montagabend der Höhepunkt der Tagung.

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