Chronik
Auf dem Militärstützpunkt Großmittel (Bezirk Wiener Neustadt) gibt es nach wie vor kein „Feuer“. In der Nacht zum Freitag brachen erneut einzelne Glutnester aus. Hunderte Feuerwehrleute sind am dritten Tag wieder im Einsatz.
15.07.2022 07.40
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Der Regen in der Nacht war zu wenig, um einen Unterschied zu machen. Laut Karl-Heinz Greiner, Kommandant der Feuerwehr des Bezirks Wiener Neustadt, ist die Situation in dem militärischen Sperrgebiet daher ähnlich wie am Donnerstagmorgen und die Nacht ähnlich wie in der vorangegangenen. Einzelne Glutnester explodierten immer wieder.
Etwa 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr bzw. vier Züge des Katastrophenschutzes (KHD-Züge) aus den Bezirken Wiener Neustadt, Bruck an der Leitha, Neunkirchen und Mödling waren seit den frühen Morgenstunden vor Ort, um sich in Stellung zu bringen und dem Unfall auszuweichen Feuer breitete sich aus und kühlte wieder ab. im Wind. Während der Nacht überwachte die Armee das Feuer und führte Aufgaben nach dem Aussterben durch.
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Verdacht auf Selbstentzündung
Das Feuer brach am Mittwoch aus. Warum ist noch unklar. Die Flammen seien jedenfalls außerhalb eines als Munitionsdepot genutzten Ortes entstanden, teilte das Militärkommando Niederösterreich am Donnerstagabend mit. Nach einer ersten Einschätzung könnte sich die Vegetation dort ebenso wie das trockene Gras selbst entzündet haben, wurde betont.
Feuer im Sperrgebiet: Glut noch
Obwohl das Feuer seit Mittwochabend unter Kontrolle ist, wurde die Glut am Donnerstag wegen Wind, Hitze und Trockenheit immer wieder angezündet. Diese wurden mit aus der Luft gerichteten Wassertropfen bekämpft. Zwei Helikopter der Alouette 3 Army und ein Black Hawk überflogen den Truppenübungsplatz Großmittel.
Sie sollen laut Greiner auch den Mission Friday unterstützen. Es kommt auch darauf an, wann endlich „Feuer“ gegeben werden kann. „Wir freuen uns auf heute“, sagte der Kreisfeuerwehrkommandant am Freitagmorgen selbstbewusst.