North Stream 1: Russland will Panik in Europa erzeugen

Wladimir Putin

Experten zufolge führt Russland einen Wirtschaftskrieg gegen Europa.

(Foto: IMAGO / ITAR-TASS)

Riga Die Wartung der Nord Stream 1-Pipeline soll am Donnerstag enden. Russlands Präsident Wladimir Putin will laut öffentlichen Äußerungen, dass das Gas durch die Ostsee-Pipeline zurückfließt, allerdings nur in begrenzten Mengen.

Experten zufolge hätte dieses Szenario eine Reihe von Vorteilen für Moskau, insbesondere die Möglichkeit, westliche Staaten bei künftigen Verhandlungen zu erpressen. Experten schätzen, dass sich die russische Regierung dadurch erhofft, ihre Interessen in der Ukraine durchsetzen zu können.

Aber wie die Alternativen, die die Moskauer Regierung jetzt hat, hat auch dieser Plan Nachteile für Russland. Ein Blick auf drei Handlungsoptionen.

Option 1: Das Gas wird erneut durch Nord Stream 1 fließen, jedoch in geringen Mengen

Es gilt derzeit als wahrscheinlich, dass Gas künftig nur noch in begrenzten Mengen durch Nord Stream 1 fließen wird. In diesem Fall würde Russland weiterhin Geld für Lieferungen sammeln.

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