Der Bundesrat prüft das Rettungspaket für die Elektrizitätswirtschaft
Der Bundesrat reagiert auf hohe Preisschwankungen an den Energiemärkten und prüft ein Rettungspaket für systemkritische Elektrizitätsunternehmen. Grundsätzlich sind aber vor allem die Unternehmen selbst Pflicht. Die Bundesregierung will nur subsidiär gegenüber den Unternehmen selbst und ihren Fremd- und Eigenkapitalgebern agieren. Die Auflagen für jegliche Förderung müssen sehr streng sein, um Fehlanreize zu vermeiden. Dazu gehören laut Mitteilung Transparenzvorschriften, marktgerechte Verzinsung, ein Ausschüttungsverbot für Dividenden und Wertpapiere in Form von verpfändeten Aktien. Auch das geplante Rettungspaket soll vorübergehend zur Verfügung stehen.
14.04.2022
Was ist der Vorteil beim Kauf von Notstromaggregaten? Wer ein ganzes Haus versorgen will, braucht eine Anlage für rund 100’000 Franken, sechs Monate lang.
Der Verkauf von Notstromsystemen in der Schweiz boomt. Das SRF schreibt, dass Kleinkraftwerke etwa fünfmal beliebter seien als sonst. Aber auch größere Notstromaggregate sind derzeit beliebt. Der Grund: Wegen des Gasmangels in Europa könnte im kommenden Winter der Strom stundenlang ausfallen.
Krankenhäuser, Banken und große Rechenzentren verfügen heute bereits über solche Notfallsysteme, da sie im Extremfall über Leben und Tod entscheiden können.
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Doch lohnt sich die Anschaffung dieser Systeme auch für Privathaushalte und Kleingewerbe? Laut dem Online-Händler Galaxus sind die Verkäufe von Generatoren, Solarmodulen, Kraftwerken und Heizkörpern förmlich explodiert.
Das macht aber keinen Sinn, wie SRF schreibt. Mit einem Gerät, das bis zu 1000 Franken kostet, kann man vielleicht eine Zeit lang eine Küche führen oder fernsehen. Das reicht aber nicht zum Heizen.
Anders verhält es sich mit einem professionellen Gerät, das es auch für Krankenhäuser gibt. Aber diese haben ihren Preis. Die Miete dieses Systems für sechs Monate kostet bis zu CHF 100’000. Damit kann man problemlos ein Mehrfamilienhaus, ein ganzes Unternehmen, eine Villa oder ähnliches mit Strom versorgen, schreibt SRF.
Der Bundesrat arbeitet derzeit an mehreren Szenarien für den Fall, dass es im Winter tatsächlich zu wenig Strom gibt. Erstens gäbe es wohl Appelle an die Bevölkerung, Strom zu sparen. Wenn das nicht hilft, kann der Strom stundenlang ausfallen. Dies würde jedoch vorher angekündigt.
Wer trotz fehlendem Strom kochen möchte, dem empfiehlt das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung einen Holz-, Holzkohle- oder Gasgrill.