OB hält sie für schädlich Streit um die Tuningmesse am Bodensee

Friedrichshafen – Mehr als 1.500 getunte Fahrzeuge sind bis Sonntag auf der Messe Tuningworld Bodensee in Friedrichshafen zu sehen. Die Bedeutung des Ereignisses wird nun diskutiert.

„Wir haben eine tolle Zeit zum Vatertag und viele Besucher mit zufriedenen Gesichtern“, sagt Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Zwei Jahre nach der Corona-Zwangspause würden am Veranstaltungsort „mehr Autos denn je“ zu sehen sein.

Der Miss-Tuning-Schedule wurde abgeschafft, dies verursachte ebenfalls Probleme

Foto: Tuning World Bodensee

Erwartet werden rund 850 Teilnehmer aus der Industrie, der Eventbranche und der Tuningszene. Aufgrund des Andrangs wartete die Messe auf überfüllte Straßen rund um Friedrichshafen.

Zuvor hatte der Konstanzer Bürgermeister Uli Borchardt die Messe kritisiert. Nicht nur am Bodensee beklagen Bürger seit Jahren „zu Recht, dass getunte und sinnlose Fahrzeuge in unseren Städten Lärm machen“, schrieb der CDU-Politiker auf Facebook.

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Bürgermeister Borchardt: „Ich persönlich finde es völlig falsch, dass wir dieses Szenario und die mit dieser Messe verbundene Branche mit öffentlichen Geldern unterstützen.“

Tuningworld-Chef Kreidenweiß wies die Kritik zurück: „Die Tuner da draußen unterscheiden sich deutlich von den Angebern. Ein Fußballfan ist auch nicht automatisch ein Hooligan.“ Die meisten Tuner betrachten ihre Autos als “heilig”, sagt Kreidenweiß, “sie stehen meistens in der Garage, weil die Leute damit spielen.”

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