ÖFB-Kapitän Schnaderbeck und Makas beenden ihre Karrieren

Schnaderbeck wechselte mit 16 Jahren vom LUV Graz zum FC Bayern, für den er elf Jahre (2007-2018) spielte. Der Steirer gewann mit den Münchnern zweimal den Deutschen Meistertitel (2014/15 und 2015/16), ehe er 2018 zum FC Arsenal wechselte und in seiner ersten Saison mit den Londonern auch den englischen Meistertitel gewann. Im vergangenen Frühjahr spielte der Diplom-Wirtschaftspsychologe für Tottenham Hotspur, um sich das Training für die englische Europameisterschaft zu verdienen.

Auch Makas war fünf Jahre als Legionär in Deutschland aktiv und stürmte für den SC Freiburg und den MSV Duisburg. Im Sommer 2020 kehrte Niederösterreich in die Heimat zurück und feierte mit dem SKN St. Pölten 2020/21. Im Frühjahr beendete die 30-Jährige ihre Karriere bei Austria Wien, wo sie künftig als Beamtin tätig sein wird. Mit 19 Toren in 74 Länderspielen ist Makas der viertbeste Torschütze des ÖFB-Teams.

Das Duo verbindet nicht nur sportliche Erfolge mit der Nationalmannschaft, sondern auch jahrelange Probleme mit Knieverletzungen. Schnaderbeck zog sich bei seinem Pflichtspieldebüt mit 17 Jahren für den FC Bayern München einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu und musste insgesamt acht Knieoperationen über sich ergehen lassen. Der Steirer, der mit 16 Jahren sein Debüt für die Nationalmannschaft gab, konnte seit der EM 2017 nur 24 Länderspiele bestreiten und verpasste auch das Viertelfinale der EM 2022 gegen Deutschland (0:2). und endete nach 83 Länderspielen und zwei Toren.

Makas zog sich bei der Euro 2017 im Viertelfinale gegen Spanien einen Kreuzbandriss zu und kam seitdem aufgrund mehrerer Verletzungen nur 22 Mal für den ÖFB zum Einsatz.

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