ÖFB-Teamchef Rangnick kündigt Beratungsvertrag mit ManUnited

Nach dem letzten Saisonspiel bei United vor einer Woche fanden laut Rangnick mehrere Gespräche mit dem Vorstand der „Red Devils“ statt. „Wir sind in den letzten Tagen zu dem Schluss gekommen, dass es besser für mich und endlich auch für Manchester United ist, sich hier als Direktor der österreichischen Nationalmannschaft voll und ganz auf die Aufgabe konzentrieren zu können“, sagte Rangnick .

Bei seiner Ernennung Ende April teilte der ÖFB mit, dass Rangnick weiterhin bis zu sechs Tage im Monat für United tätig sein werde. Folglich dürfte auch das Gehalt des ehemaligen Red-Bull-Sportdirektors in einem für den Verein überschaubaren Rahmen gelegen haben. Details zur Vertragsauflösung nannte Rangnick nicht, dankte den Verantwortlichen von Manchester United aber ausdrücklich für die Zusammenarbeit und die fairen Gespräche.

„Wir haben einvernehmlich vereinbart, dass wir diesen Beratungsvertrag kündigen, der nicht wirksam wird“, sagte Rangnick. Darüber sei er „sehr glücklich“. „Dadurch kann ich mich in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten voll und ganz auf die Aufgabe hier als Teamleiter konzentrieren.“ United schrieb auf seiner Website „gegenseitiges Verständnis“, dass Rangnick die Rolle des Beraters im Old Trafford nicht übernehmen werde. „Wir wünschen Ralf alles Gute für das nächste Kapitel seiner Karriere.“

Rangnick führte United in der vergangenen Saison mit seinem Starteam unter der Führung von Cristiano Ronaldo auf den sechsten Platz in der Premier League. Sein Nachfolger als Cheftrainer ist der Niederländer Erik ten Hag. Der frühere Trainer von Ajax Amsterdam hatte bereits angedeutet, dass er die Ratschläge seines Vorgängers nicht schätzt. „Ich analysiere, beobachte und spreche mit vielen Menschen. Am Ende werde ich meiner eigenen Linie folgen“, sagte Ten Hag.

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