Der Auftritt am Sonntag gegen Englands Favoriten bejubelte die ÖFB-Talente trotz eines 0:2-Remis. Gegen die „Drei Löwen“ gelang den Österreichern unter Druck immer wieder eine gute Balleroberung, die sie aber nicht nutzen konnten. Das soll sich im zweiten Gruppenspiel in Ziar nad Hronom gegen Israel ändern, das beim 2:2-Sieg gegen Serbien nur durch ein Gegentor in der Nachspielzeit verlor. Das Parallelspiel Englands gegen Serbien wird am Mittwochabend (20 Uhr) in Banska Bystrica fortgesetzt.
„Natürlich ist eine Niederlage immer ärgerlich, aber das Ergebnis vom Sonntag beeinflusst unser großes Ziel nicht. Mit Israel haben wir es jetzt mit einem Rivalen auf Augenhöhe zu tun, der uns keinen Meter Platz und keinen Ball lässt. Aber wir sind bereit, uns diesem Kampf zu stellen“, sagte der Direktor des Scherb-Teams, dessen Kader noch in seinen Händen ist. Am Samstag (20 Uhr, live auf ORF Sport+) treffen wir auf Serbien.
Schlüsselspiel der U19-Europameisterschaft
Ein Schlüsselspiel erwartet die Österreicher bei der U19-Europameisterschaft in der Slowakei. Nach der Auftaktniederlage gegen England müssen gegen Israel Punkte hinzugenommen werden.
„Unsere Stärken aufs Spielfeld bringen“
Israel ist sehr strukturiert, sehr defensiv und sehr gut darin, das Spiel zu verändern. „Das ist uns damals einfach aufgefallen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie in solche Situationen geraten“, sagte Scherb. „Natürlich analysieren wir unsere Gegner und passen uns den Besonderheiten ihres Spiels an, aber wir wollen unsere Stärken auf das Spielfeld bringen und mit unseren erfolgreich sein.“ Spielideen.”
GEPA / Armin Rauthner U-19-Teamchef Scherb sieht sein Team für die beiden Schlüsselspiele gegen Israel und Serbien gut gerüstet
Spieler sehen das genauso. “Wir hatten unsere Chancen gegen England. Um erfolgreich zu sein, müssen wir wie die ganze Mannschaft ab jetzt etwas gezielter ins Spiel gehen. Unser Trainerstab hat uns gezeigt, was uns gegen Israel erwartet”, sagte Abwehrspieler Lukas Wallner. Sein Teamkollege Pascal Fallmann, der neben Offensiv-Ass Yusuf Demir einer der vier gegen England gestarteten Ràpid-Starter ist, blickt dem zweiten EM-Spiel selbstbewusst entgegen: „Israel ist definitiv eine gute Mannschaft. Aber ich bin absolut davon überzeugt, dass wir die beste Mannschaft sind und uns eine gute Ausgangsposition für das letzte Spiel gegen Serbien schaffen werden.“
U19-Europameisterschaft: Kalender und Tabellen
Für Rechenspiele bleibt keine Zeit
Sie müssen sich keine Gedanken über ein mögliches Unentschieden machen. „Wir wollen das Spiel gewinnen, wir beschäftigen uns nicht mit Rechenspielen“, sagte Scherb am Dienstag nach dem Training der APA. Dies ist nach dem Spiel in Ziar nad Hronom so schnell wie möglich der Fall. „Jedes Spiel der EM ist immer ein Highlight. Wir wollen zeigen, dass wir nicht hierher gekommen sind und dass wir zufrieden sind. Wir wollen etwas Wertvolles“, erklärte der Teamleiter. „Das ist uns damals einfach aufgefallen. Wir sind von unserer Qualität überzeugt“.
Aber die Israelis haben sie auch. Neben Gastgeber Slowakei haben sich nur sieben Mannschaften für das Turnier qualifiziert. „Alle sieben sind die besten Mannschaften“, sagte Scherb. Israel hat eine kompakte Abwehr und schnelle, technisch gute Offensivspieler, besonders gefährlich in Umschaltsituationen. “Das müssen wir aus ihnen herausholen, dann haben wir gute Chancen.” Dazu wollen sie ihre Ballgewinne optimal nutzen und den Gegner mit schnellen Tipps in Bedrängnis bringen.
Der ÖFB-Trainer verfügt über einen vollen Stab von 20 Personen, hat aber Änderungen in der Startelf gegenüber dem Spiel gegen England angekündigt. Zwei oder drei seien „sehr gut möglich“. Aber das hat nichts mit der Leistung vom Sonntag zu tun. „Unser Personal ist in Qualität und Breite gut aufgestellt. Hoffentlich haben wir hier mindestens vier Spiele. Das braucht auch frische Energie“, sagte Scherb.
ÖFB-Team für die U19-EM
Darsteller: Patrick Moser (SV Ried), Elias Scherf (SV Lafnitz)
Abwehr: Pascal Fallmann (Rapid), Leonardo Ivkic (Austria Wien), Samuel Mischitz (SCR Altach), Justin Omoregie (FC Liefering), Leopold Querfeld (Rapid), Lukas Wallner (FC Liefering), Nico Wiesinger (SV Ried)
Mittelfeld: Onurhan Babuscu (FC Admira), Yusuf Demir (Rapid), Adis Jasic (WAC), Benjamin Kanuric (Rapid), Ervin Omic (WAC), Nikolas Veratschnig (WAC), Florian Wustinger (Austria Wien), Philipp Wydra (1 ). . FC Köln / GER)
Stürmer: Justin Forst (WSG Tirol), Jakob Knollmüller (TSG Hoffenheim/GER), Dominik Weixelbraun (LASK)