Ostschweiz: Zwei Menschen sind beim Wandern gestorben


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Zwei tödliche Wanderunfälle: Eine 75-jährige Frau verunglückte zwischen Äscher und Chobel, einem 64-jährigen Mann bei Tschuggen

Am Wochenende verunglückten zwei Personen beim Wandern in der Ostschweiz. Zwischen Äscher und Chobel kam eine 75-jährige Bernerin ums Leben, ein 64-jähriger Mann verunglückte beim Versuch, ein Modellflugzeug in der Nähe des Tschuggen zu retten.

Am Wochenende ereigneten sich in Äscher und Tschuggen zwei tödliche Wanderunfälle.

Konstruktion: Ralph Ribi

Appenzell Innerrhoden und St. Gallen meldete am Montagmorgen zwei Todesfälle, die sich während einer Wanderung in den Bergen der Ostschweiz ereignet haben.

Eine 75-jährige Frau war am Sonntagnachmittag mit Angehörigen zwischen Äscher und Tschugger unterwegs. Er stolperte und stürzte etwa 80 Fuß über einen Felsen. «Die sofort alarmierte La Rega fand das Opfer schnell und konnte leider nur den Tod feststellen», heisst es in der Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden. Auch die Alpine Rettung Schweiz, Rettungsstation Appenzell war im Einsatz. Das AR/AI-Pflegeteam wurde zur Pflege von Angehörigen eingesetzt.

Am selben Tag starb auch ein 64-jähriger Mann. Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei St. Gallen wollte er ein Modell eines ins steile Gelände gestürzten Flugzeugs bergen. Dabei stürzte er. Es muss mehr als hundert Meter gefallen sein. Der Mann wurde bei dem Sturz tödlich verletzt. Sein Begleiter, 37, alarmierte die La Rega, die das Opfer kurz nach 15.50 Uhr bei einem Suchflug unterhalb der Südwestwand des Tschuggen lokalisierte.

Auch hier konnten Retter nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Alpineinsatz des Kantons St. Gallen untersucht nun den genauen Unfallhergang. (Kappe / mlb)

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