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Nachdem BILD-Journalist Paul Ronzheimer gemeinsam mit den Fotografen Giorgos Moutafis und Vadim Moissenko das von der russischen Armee fast umzingelte Lysytschansk verlassen wollte, wurde das Team am Mittag auf einer Straße erschossen. Es gab mehrere Explosionen.
Alle drei sind unverletzt, ein Autofenster wurde durch eine Explosion zerstört. Journalisten gehen von Mörserbeschuss vor dem Hintergrund der Explosionen aus.
Russische Truppen sind der Stadt Lysychansk so nahe, dass Journalisten, die aus der Stadt, flüchtenden Zivilisten und der ukrainischen Armee berichten wollen, eine besondere Straße benutzen.
BILD-Teammitglieder blieben unverletztFoto: Giorgos Moutafis
Es ist unklar, ob die Journalisten konkret waren. Die Rundstrecke von Lysychansk war in den vergangenen Wochen immer wieder Ziel von Anschlägen. Vor zwei Wochen wurde ein französischer Journalist bei einem Bombenanschlag in der Nähe von Lysychansk getötet.
Ronzheimer: „Der Angriff zeigt einmal mehr, dass die russische Armee keinen Unterschied zwischen militärischen und zivilen Zielen macht, sondern einfach alles bombardiert.“
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges sind fast zwei Dutzend Journalisten gestorben. (seh)