Jetzt: Ousmane Dembelé (25) hat beim FC Barcelona einen neuen Vertrag unterschrieben. Aspekte sprachen sich wiederholt gegen eine Vertragsverlängerung aus.
FC Barcelona: Ousmane Dembélé. Bilder von Bildern / Agentur EFE
Endlich ist beim FC Barcelona Ruhe um die Persönlichkeit von Ousmane Dembelé eingekehrt. Der ehemalige Dortmunder, dessen alter Vertrag bei den Katalanen Ende Juni ausgelaufen ist, hat ein neues Arbeitsdokument bis 2024 unterschrieben. Oft schien es nicht so.
Punkt des Lohnkonflikts: Rückgang im Januar
Aber der erste ist der erste: Mitte September vergangenen Jahres hieß es, Dembelé werde seinen alten Vertrag inklusive Gehaltseinbußen pünktlich verlängern. Dies entpuppte sich jedoch als Streitpunkt, denn der verletzungsanfällige französische Weltmeister von 2018 zögerte; es heißt, er sei nicht bereit gewesen, weniger zu verdienen.
Die Situation spitzte sich derart zu, dass Dembelé nach einem Ultimatum der Katalanen kein neues Angebot mehr erhielt und am 20. Januar aus dem Stab entfernt wurde. „Wir haben ihm und seinen Beratern gesagt, dass er sofort gehen muss, weil wir engagierte Spieler wollen und mit einem Transfer noch vor dem 31. Januar rechnen“, sagte FCB-Sportdirektor Mateu Alemany damals.
Dembelé sah nie Probleme und tat dies sportlich
“Wir haben sechs oder sieben Monate geredet, Barça hat ihm mehrere Angebote gemacht, damit der Spieler bei uns bleiben kann. Angebote, die seine Berater abgelehnt haben”, fuhr Alemany fort. Dembelé hingegen sagte am selben Tag, er sei “verfügbar”.
Knapp drei Wochen später stellte Präsident Joan Laporta zwar den Verdacht, „dass Dembelé bereits einen Vertrag bei einem anderen Klub hat“, stellte Trainer Xavi aber überraschend eine Alternative vor. Und hier ist es: wahrscheinlich 1:1 in Europa in der letzten Liga gegen den SSC. Napoli, Dembelé wurde beim spanischen FCB wieder aufgenommen. Bereits Ende Februar war der Franzose nach einem 4:0-Sieg gegen Athletic Bilbao mit drei Punkten vom Joker in aller Munde und absolvierte wieder viele Partien.
Dennoch gab es um das Ende des 25-Jährigen fast keine Ruhe. Die Vertragsverlängerung blieb bis zum offiziellen Vertragsende am 30. Juni in der Schwebe. Trotz angeblicher Interessenvertreter wie der Paris St. Germain oder Chelsea FC um Ex-Dembelé-Trainer Thomas Tuchel, der Spieler wechselte nie zu einem anderen Verein.
Und so ist es, wie es fast sein sollte: Dembelé unterschreibt bei Barça einen Vertrag, der für zwei weitere Spielzeiten gültig ist. Ausgerechnet nach einer Aussage von Präsident Laporta soll das alte “finanzielle Angebot” einer Verlängerung weiter einfließen, in deren Folge der Franzose angeblich eine Gehaltskürzung hinnehmen musste.
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