ÖVP erneute Kritik an „Burgenland Energie“

Politik

Am Dienstag bekräftigte die ÖVP ihre Kritik an der Umbenennung von Energie Burgenland in „Burgenland Energie“. Der neue Markenauftritt kostet Millionen und ist laut ÖVP-Landesdirektor Patrik Fazekas ein geldvernichtender Skandal.

24.05.2022 16.20

Ab heute, 16.20 Uhr online

Drei Fragen richtete der ÖVP-Landesgeschäftsführer an Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ), weil Burgenland Energie ein landeseigener Versorger ist, an dem das Land Mehrheitseigentümer ist.

„Die erste Frage: Wie viel hat dieser Markenwechsel gekostet? Wir verlangen die Offenlegung der Gesamtkosten. Die zweite Frage: War der Landeshauptmann an dieser Geldvernichtungsaktion beteiligt oder hat er sie gar selbst im Vorstand neben der SPÖ befohlen? Gestern sagte der Vorstandsvorsitzende selbst, der Landeshauptmann habe die Energie des Burgenlandes bereits angesprochen, zuletzt auf dem Landesparteitag. Das war, bevor die Namensänderung bekannt gegeben wurde. Insofern vermuten wir, dass es zu einer Art Austausch kam“, sagt Fazekas.

Patrik Fazekas, Landesgeschäftsführer der ÖVP Burgenland

Die dritte Frage an den Landeshauptmann war, wie er diese „Geldvernichtungsaktion“ – so Fazekas – bewerten würde, da sich der Landeshauptmann und die SPÖ bisher nicht zu dieser Aktion geäußert hätten.

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