Özdemir in Kiew: „Das ist ein Zeichen der Solidarität“

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir traf zu Beginn seines Besuchs in der Ukraine mit seinem Amtskollegen Mykola Solskyj zu Gesprächen zusammen. „Das ist ein Zeichen der Solidarität“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag bei seiner Ankunft im Ministerium in der Hauptstadt Kiew.

Zentrales Anliegen soll die Hilfe sein, die Landwirtschaft des Landes im russischen Angriffskrieg zu stabilisieren. Deutschland arbeitet auch daran, Getreideexporte aus der Ukraine auf andere Weise zu ermöglichen, da reguläre Exporte über Häfen am Schwarzen Meer derzeit blockiert sind.

Anschließend will Özdemir die Farmen besuchen, um sich ein Bild von der Situation auf den Farmen und den aktuellen Bedürfnissen der ukrainischen Landwirtschaft zu machen. Seinem Besuch folgte eine Einladung seines ukrainischen Amtskollegen zu einem G7-Ministertreffen im Mai in Stuttgart.

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Der Krieg hat zu angespannten globalen Agrarmärkten und steigenden Preisen geführt und lässt in einigen Ländern auch Bedenken hinsichtlich der Ernährungssicherheit aufkommen. Denn die Ukraine ist ein wichtiger Exporteur von Weizen, unter anderem vor allem in Nordafrika und Asien.

Nach Angaben der Kiewer Regierung können mehr als 23 Millionen Tonnen Getreide und Ölsaaten aufgrund von Blockaden der Schwarzmeerhäfen durch Russland nicht exportiert werden. Trotz des Krieges waren jedoch 75 Prozent der Ackerflächen des Vorjahres neu bepflanzt worden.

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