Palästinenser geben den USA nach dem Tod eines Journalisten eine tödliche Kugel

  • Die Palästinensische Autonomiebehörde hat den Vereinigten Staaten die Kugel übergeben, die im Mai im Westjordanland einen bekannten Journalisten des Fernsehsenders Al-Jazeera getötet hat.
  • Generalstaatsanwalt Akram Khatib sagte am Sonntag gegenüber dem palästinensischen Radio, die Bedingung sei, dass die Kugel nicht nach Israel übertragen werde.

Khatib machte Israel für die Erschießung der Fernsehjournalistin Shirin Abu Akle verantwortlich. Die Kugel kam aus der Richtung der israelischen Soldaten. Die israelische Armee hingegen hat diese Anschuldigungen nach einer internen Untersuchung bereits zurückgewiesen. Daher ist unklar, woher der tödliche Schuss kam.

Titel: Der palästinensische Generalstaatsanwalt Akram Khatib (links) und der Sprecher der palästinensischen Präsidentschaft, Nabil Abu Rudeineh (Foto, 26. Mai 2022). Schlussstein

Der Journalist wurde während einer israelischen Militäroperation in Jenin im nördlichen Westjordanland getötet. Die Armee berichtete später, dass zuvor heftige Kämpfe mit militanten Palästinensern stattgefunden hätten. Der Tod des Journalisten hat international Bestürzung ausgelöst.

Die palästinensische Führung hat mehrere Angebote Israels für eine gemeinsame Untersuchung des Vorfalls abgelehnt.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *