Parteienrecht: SPÖ will Personalvorstand zur Zustimmung neu wählen

Als Gegenleistung für ihre Zustimmung zum türkisgrünen Parteiengesetz muss die SPÖ in einer Verhandlungsrunde die Absetzung der Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker fordern – kündigte die Vorsitzende des Klubs der Grünen, Sigrid Maurer, an. auf Twitter. Donnerstag. Diese Forderung bestätigte auch der türkisfarbene Parlamentsklub gegenüber dem KURIER.

Die SPÖ sagt jedoch, dass die einzige Voraussetzung darin besteht, dass der Präsident gleichzeitig mit der Erweiterung der HR-Kompetenzen wiedergewählt werden muss (was mit dem neuen Gesetz geschehen würde). Natürlich kann Kraker wieder eingeführt werden.

Die Grünen werden sich offenbar nicht an dem Deal beteiligen. Maurer schrieb: „Der ursprünglichen Forderung, künftige Rechnungshofpräsidenten mit 2/3-Mehrheit zu wählen, hätten wir entsprochen. Aber mit dieser Forderung ist das Fass voll. Ich schätze Margit Kraker als unbestechliche, unabhängige und Präsidentin.“ des obersten Kontrollorgans der Republik, sie ist für 12 Jahre gewählt und soll natürlich ihre wichtige Arbeit fortsetzen“.

Das Parteiengesetz muss mit Zweidrittelmehrheit verabschiedet werden, weshalb die Koalition für eine Entscheidung die Stimmen der SPÖ oder der FPÖ braucht.

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