Pawbutlers: Mieten Sie mit dieser Urlaubsplattform eine Wohnung plus Haustier

Caroline Dougoud und ihr Freund Kierin Mulholland gründeten die Schweizer Plattform Pawbutlers für einfache Unterbringung von Haustieren und Haustieren.

Pawbutlers/Caroline Dougoud

veröffentlicht 2. August 2022, 18.30 Uhr

Pawbutlers: Mieten Sie mit dieser Urlaubsplattform eine Wohnung plus Haustier

Die neue Schweizer Plattform Pawbutlers funktioniert wie Airbnb, Haustiere inklusive. Wir haben mit dem Gründerpaar über das Konzept und die Idee dahinter gesprochen.

Haustierbesitzer kennen das Dilemma: Wer kümmert sich im Urlaub um meinen geliebten Vierbeiner? Katzen fühlen sich in ihrer häuslichen Umgebung am wohlsten, Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit und Tierpensionen sind teuer. Genau hier setzt die Schweizer Plattform Pawbutlers an, die am 2. August lanciert wurde und Tierhalter und Tierfreunde nach dem Vorbild von Airbnb zusammenbringt.

Hinter Pawbutlers stehen Caroline Dougoud und ihr Freund Kierin Mulholland aus Basel, die oft als digitale Nomaden unterwegs sind. Das tierliebende Schweizer Ehepaar wollte diesen Sommer günstig in der Heimat verbringen und startete aus Versehen einen Aufruf in einer Facebook-Gruppe. Der Deal: Sie kümmern sich um Haus und Haustiere, während die Eigentümerfamilie im Urlaub ist, und wohnen im Gegenzug kostenlos in der Unterkunft.

Kierin Mulholland ist eine der Mitbegründerinnen der Schweizer Plattform Pawbutlers.

Pawbutlers/Caroline Dougoud

Der Facebook-Post kam so gut an, dass sich rund 40 Personen bei dem Paar meldeten und viele andere begeistert waren. „Ich kannte das Haus- und Sitztierkonzept bereits aus den USA, hätte aber nie gedacht, dass die Schweizer dieser Idee so offen gegenüberstehen würden“, sagt Caroline Dougoud.

Motiviert durch die hohe Nachfrage und das entsprechende fehlende Angebot im deutschsprachigen Raum gründeten die beiden schnell Pawbutlers für die Schweiz, Deutschland und Österreich.

Kostenlos in den Urlaub fahren und gleichzeitig Zeit mit Hunden verbringen? Die Schweizer Plattform Pawbutlers will es möglich machen.

Pawbutlers/Caroline Dougoud

Wirtschaftliche Alternative

Die Plattform ermöglicht nicht nur tierlieben Reisenden einen kostenlosen Aufenthalt, sondern ist auch eine Erleichterung für Haushälterinnen und Haustierbesitzer. Denn die Ferienzeit ist für Tierbesitzer mit hohen Kosten verbunden: Sie müssen für Ihre Anreise und auch für die Betreuung Ihres geliebten Tieres selbst aufkommen.

Je nach Anzahl und Art der Tiere kostet die Tierpension schnell bis zu CHF 100 pro Tag. Im Vergleich dazu ist Pawbutlers eine preisgünstige Alternative. Die ersten 500 Registrierungen auf der neuen Plattform sind kostenlos, danach kostet der Dienst 99 Franken pro Jahr.

Wenn Sie mehrere Hunde haben, müssen Sie tief in die Tasche greifen, um eine Tierpension zu finden. Diese Kosten gelten nicht für die Haushaltsführung oder das Betreuen von Haustieren.

Pawbutlers/Caroline Dougoud

Pawbutlers funktioniert wie Airbnb

Die Plattform ist ganz nach dem Vorbild von Airbnb aufgebaut: Tierhalter inserieren ihr Zuhause für die Dauer ihres Urlaubs und geben an, welche Betreuung sie sich für ihr Tier wünschen und welche Erfahrung dafür nötig ist Interessierte Tiersitter können direkt eine Nachricht senden, um Anzeigen anzufordern und Kontakt aufzunehmen. Am Ende steht eine gemeinsame Auswertung.

Während Tiersitter für Hunde und Katzen am gefragtesten sind, gibt es auch andere Haustiere.

Pawbutlers/Caroline Dougoud

„Wenn es zu einer Vermittlung kommt, empfehlen wir, dass sich die beiden Parteien persönlich oder per Videoanruf treffen“, erklärt Caroline Dougoud. Die einzigen Voraussetzungen für die Nutzung der Plattform sind ein Mindestalter von 18 Jahren, Erfahrung mit Tieren und der Austausch von Ausweisen und Haftpflichtversicherungsnummern.

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Übrigens gibt es keine Grenzen für Tierarten. Von Meerschweinchen über Hunde bis hin zu Schlangen, Pawbutlers können theoretisch von allen Tierhaltern verwendet werden. Da das Projekt noch am Anfang steht, werden Ankündigungen nur laufend gemacht. “Angebot und Nachfrage werden definitiv über Katze oder Hund entscheiden.”

Haben Sie Erfahrung in der Heim- oder Tierbetreuung?

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