“Ich glaube, sie haben Druck auf ihn ausgeübt”, sagte Florentino Perez über die Absage von Kylian Mbappé an Real Madrid.
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Der Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez, hat sich erstmals ausführlich zum Anliegen von Kylian Mbappé geäußert und den ein oder anderen Giftpfeil auf den französischen Superstar abgefeuert.
Perez war am Donnerstag in die spanische Fußball-Talkshow „El Chiringuito“ geladen und sprach dort unter anderem über Kylian Mbappé. Der 23-Jährige hatte einen auslaufenden Vertrag bei PSG und alle warteten darauf, dass der Stürmer ablösefrei zu Real Madrid wechselt. Zumal er in der Vergangenheit immer wieder gesagt hat, sein Traum sei es, für die Königlichen zu spielen. Doch überraschend entschied sich Mbappé schließlich gegen den Wechsel, die PSG-Führung konnte ihn zu einer Vertragsverlängerung in Paris überreden.
Medienberichten zufolge soll Paris St. Germain lockte den Stürmer mit einem Megavertrag: Offenbar soll Mbappé 2025 ein Nettogehalt von 100 Millionen Euro und einen Signing Bonus von 200 Millionen Euro erhalten. Zudem soll der Weltmeister von 2018 auch in sportliche Entscheidungen eingebunden werden, also bei Trainerwechseln und Transfers des Klubs mitreden dürfen.
Entscheidender Einfluss von Präsident Macron?
Der Chef der Royals Perez bestätigte die Berichte an diesem Donnerstag zumindest zur Hälfte. „Ihm wurde angeboten, praktisch nicht nur der Anführer einer Mannschaft, sondern auch der Vereinsführung zu sein. Das ist nicht der Mbappé, den wir gerne hätten. Er ist ein anderer Mbappé, das Ergebnis von Druck“, sagte der Präsident von Madrid.
Er fügte hinzu: “Ich denke, sie haben ihn einerseits politisch unter Druck gesetzt, andererseits denke ich auch finanziell.” Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass sogar der französische Staatschef Emmanuel Macron Mbappé geraten hatte, in Paris zu bleiben. “Bei Real Madrid kann man großartig sein und seinen Präsidenten stolz machen. Ich weiß nicht, warum so etwas passiert, aber es muss ihn sehr beeinflusst haben”, sagte Pérez.
Kylian Mbappé mit PSG-Coach Nasser Al-Khelaifi nach Vertragsverlängerung in Paris.
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„Kein Spieler ist besser als Real Madrid“
Dann wiederholt der Real-Boss: “Der Mbappé, der hierher hätte kommen sollen, ist nicht der, mit dem ich mich am Ende befasst habe. Den Mbappé, den ich wollte und den ich getroffen habe, hatte den Traum, für Real Madrid zu spielen.” Aus heutiger Sicht zieht er es vor, dass Mbappé in Paris bleibt. Pérez: „Kein Spieler ist besser als Real Madrid. Es ist ein Mannschaftssport: Einer für alle, nicht alle für einen.“
Pérez will allerdings nicht ausschließen, dass Kylian Mbappé eines Tages noch in Madrid spielen wird. “Das habe ich nicht gesagt. Das geht jetzt nicht, weil dieser Mbappé nicht mein Mbappé ist. Aber ich habe nichts gegen ihn.”