Gepostet am 9. Juni 2022, 4:27 Uhr
Der zweijährige Hund der Rasse Koba wurde mit Spontanblutungen ins Tierspital Bern gebracht. Dass er noch lebt, verdankt er einem glücklichen Umstand.
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Kobas Gesundheitszustand verschlechterte sich Ende letzter Woche massiv.
Springen, springen.
„Ich war immer müde und habe fast nur geschlafen“, sagt Goalie Lea P.
Springen, springen.
Aber es kam noch schlimmer: Der zweijährige Mischlingsmann begann aus Nase, Ohren und Augen zu bluten.
Springen, springen.
Koba ist normalerweise ein lebhafter und verspielter Hund. Wenn Lea P.* oder ihr Freund zur Tür hereinspaziert, ist der zweijährige Akita-Malinois-Mischling auf dem Mond, heult vor Freude und hüpft auf und ab. Ende letzter Woche änderte sich sein Verhalten jedoch dramatisch. «Ich war immer müde und habe fast nur geschlafen», sagt Lea P. Tierspital Bern als Notfall.
Kobas Bluttest zeigte, dass seine Blutplättchenwerte stark gesunken waren. „Der Arzt sagte, dass wahrscheinlich eine Autoimmunerkrankung der Auslöser sei“, sagt P. Klinikmitarbeiter entschieden sich für eine Bluttransfusion. Da es sich um frisches Blut handeln sollte, riefen Lea P. und ihr Freund noch in der Nacht im Bekanntenkreis an und fanden schließlich eine Freundin, die ihren Hund am nächsten Morgen zur Blutspende in die Kleintierklinik brachte. „Ohne Bluttransfusion wäre Koba wahrscheinlich gestorben“, sagt der 27-Jährige. Außerdem unterzog er sich einer Chemotherapie.
Seltene Krankheit
Laut medizinischem Befund litt der junge Hund an einer sogenannten Thrombozytopenie: einer Krankheit, bei der zu wenige Blutplättchen (Thrombozyten) vorhanden sind und die laut Studien zwischen 1,5 und fünf Prozent aller Hunde betrifft. Sinkt die Anzahl der Blutplättchen unter eine bestimmte Grenze, kann es wie bei Koba zu spontanen Blutungen kommen. «Dann brauchen die Tiere absolute Ruhe, bis die Blutplättchen wieder über dieser gefährlichen Grenze liegen», erklärt Katja Adamik, Leiterin Notfall- und Intensivmedizin am Tierspital Bern. Immunbedingte Thrombozytopenie wird immer mit Cortison behandelt, wie von Ihrem Tierarzt erklärt. Alternativ kann auch ein bestimmtes Chemotherapeutikum gegeben werden, das die Zahl der Blutplättchen wieder ansteigen lässt. Die Transfusion von frischem Blut hat auch den gleichen Zweck.
Obwohl Koba noch immer im Berner Tierspital ist, habe sich ihr Zustand deutlich verbessert, sagt Pförtnerin Lea P. Allerdings brauche sie im Rahmen ihrer Immunbehandlung immer noch Medikamente, und die seien teuer. Deshalb sammeln P. und ihre Freundin Geld per Crowdfunding: “Wir können uns nicht einmal die Behandlung leisten.” Es ist auch denkbar, dass Sie weitere Bluttransfusionen benötigen. „Deshalb haben wir vorsorglich eine Liste potenzieller Spender erstellt.“
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