Politischer Hammer: MFG spaltet sich, neue Partei wird gegründet

Österreichs politische Landschaft ist eine reichere Partei. Die MFG löst sich in Kärnten auf und daraus entsteht die „Vision Austria“.

Österreich hat in der Vergangenheit bereits einige Erfahrungen mit Parteienspaltungen gemacht. Ob das BZÖ von Jörg Haider, das Liberale Forum oder die nach dem ehemaligen Vizekanzler benannte Mannschaft von HC Strache: Immer wieder sorgt das politische rechte Lager für Konflikte. Nun hat sich auch die Impfgegner der MFG gespalten.

„Parteischädigendes Verhalten“ führte zum Ausschluss

Neben Bundespräsidentschaftskandidat und Bundesparteichef Michael Brunner war Alexander Todor-Kostic die Speerspitze der MFG. Der Anwalt von Kärnten hatte die während der Corona-Zeit geschaffene Landespartei der Truppe geschaffen, war dann aber mit der Bundespartei aneinandergeraten.

Nun gründet Todor-Kostic die Partei „VISION Austria“ und will der MFG Konkurrenz machen. Neben Kärnten wollen auch die Menschen in der Steiermark und in Tirol die neue politische Macht zur Stimmabgabe nutzen. Warum es zur Trennung von MFG kam, ist nicht genau bekannt. Sein Parteiausschluss wurde mit Todor-Kostics „parteischädigendem Verhalten“ begründet. Der Jurist hatte zuvor oft den autokratischen Führungsstil der Partei kritisiert.

Mit seiner neuen Partei will Todor-Kostic aber einen anderen Weg gehen: „Wir positionieren uns basisdemokratisch. Es gibt mehrere Bürgerbewegungen aus ganz Österreich, die sich uns anschließen wollen.“ Thematisch behauptet die neue Partei, eine Alternative für alle Menschen sein zu wollen, die „ein selbstbestimmtes Leben in Eigenverantwortung führen wollen“. Man wolle vor allem für Menschen da sein, die „die totale Globalisierung und den progressiven Transhumanismus ablehnen“, heißt es in einer Aussendung der Partei.

Nav-Account TK Zeit21.07.2022, 12:17| Veranstaltung: 21.07.2022, 12:17 Uhr

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *