Polizeieinsatz
Rapperswil: Ein Zwölfjähriger hängt in der Schultoilette einen Zettel mit der Drohung, verrückt zu werden, und sagt dann, es sei ein Scherz gewesen.
Vor wenigen Tagen kam es bei der Primarschule Herrenberg in Rapperswil-Jona zu einem Polizeieinsatz. Aktivator: Ein Kind hatte einen Drohbrief an eine Toilette gehängt, in dem ein Massaker angekündigt wurde. Der Junge erklärte später, dass er von einem Tiktok-Trend inspiriert wurde.
St. John’s County Polizei Gallen musste Anfang dieser Woche nach Rapperswil-Jona umziehen. Auslöser: Amokdrohung in einem Schulgebäude.
Symbol: Schlussstein
Aufregung an der Primarschule Rapperswil-Jona Herrenberg: Am vergangenen Montagabend schlug die Schulleitung bei der Polizei des Kantons St. Gallen Alarm. Laut „20 Minuten“ war in einer Toilette des Schulgebäudes ein Drohbrief aufgehängt worden. Eine Schießerei wurde angekündigt.
“Wir hatten ein intensives Gespräch mit ihm”
Für die Amokdrohung war dem Bericht zufolge ein zwölfjähriger Schüler verantwortlich. Die Polizei des Kantons St. Gallen bestätigte den Vorfall gegenüber dem Portal. Laut Polizeisprecher Florian Schneider wollte der Junge einen Scherz machen, indem er den Drohbrief aufhängte. Es wurde von einem Trend inspiriert, der der Social-Networking-Plattform Tiktok entspricht. Immer wieder kommt es zu Empörungsdrohungen, die sich in den meisten Fällen als Fälschungen herausstellen.
Florian Schneider, Mediensprecher der Polizei St. Gallen.
Bild: PD
Wie Florian Schneider in „20 Minuten“ erklärte, gehe es nun darum, den Zwölfjährigen wieder in die Spur zu bringen.
“Wir hatten ein intensives Gespräch mit ihm.”
Dem Bericht zufolge gibt es derzeit keine strafrechtliche Verfolgung des Kindes.
Am Dienstag, einen Tag nachdem der Rapperswiler Schüler damit gedroht hatte, wütend zu werden, kam es im US-Bundesstaat Texas zu einem Schulmassaker, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen. (Rechts)