Postmeister Roberto Cirillo verdient weniger als Hansruedi Köng

Postfinance-CEO Köng ist derjenige, der in Staatsunternehmen das meiste Geld verdient

Postmeister Cirillo verdient weniger als sein Angestellter

Postfinance-CEO Hansruedi Köng ist derjenige, der in Staatsunternehmen das meiste Geld verdient. Er verdient mehr als sein Chef.

Veröffentlichung: 11:45 Uhr

|

Aktualisiert: 13:03 Uhr

Acht Chefs von Bundesunternehmen verdienten letztes Jahr über eine halbe Million Franken, wohlgemerkt, die Beiträge an die berufliche Vorsorge nicht eingerechnet! Den ersten Platz belegte Postfinance-CEO Hansruedi Köng mit einem Gehalt von 832 046 Franken.

Das zeigt der am Mittwoch vom Bundesrat veröffentlichte Gehaltsbericht der Geschäftsleitung. Entsprechend besetzen die Chefs von Postfinance, Post, Ruag International, SBB und Suva auch 2021 die obersten Gehaltspositionen. Auch die Führungskräfte von Skyguide, SRG und Ruag MRO verdienten über eine halbe Million Franken.

Cirillo nur Nummer 2

Insgesamt erhielten die Höchsteinnahmen bei den Bundesgeschäftsführern im vergangenen Jahr etwas mehr als 2020. Größere Schwankungen gab es jedoch nicht. In vielen Fällen lag der Anstieg bei rund 1,5 Prozent.

Postchef Roberto Cirillo liegt mit 821’285 Franken hinter seinem Untergebenen Köng von der Postfinance-Tochter an zweiter Stelle der Lohnliste. Ihm folgt André Wall, CEO von Ruag International, mit einem Gewinn von CHF 794’538.

Chef der SBB mit weniger als 800’000

SBB-Chef Vincent Ducrot erhielt 757 382 Franken und Suva-CEO Felix Weber 634 168 Franken. Dies macht sie auch zu einem der Top-5-Einkommen für Bundesunternehmen.

Drei weitere Personen erhielten mehr als eine halbe Million Franken: Ruag MRO-Chef Andreas Berger, der Ende 2021 zurücktrat, SRG-CEO Gilles Marchand und Skyguide-CEO Alex Bristol.

Im Gegensatz zu früher liegen höhere Löhne jedoch deutlich unter der Schwelle von einer Million Schweizer Franken. Obwohl das Parlament eine feste Gehaltsobergrenze abgelehnt hat, scheint der entsprechende Gesetzentwurf Wirkung gezeigt zu haben. (SDA)

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *