Preiserhöhung Pausen für erhöhtes Kindergeld

Stand: 19.07.2022 01:54 Uhr

Bundesministerin der Familie Paus hat angesichts steigender Strom- und Heizkosten weitere Entlastungen für einkommensschwache Familien in Aussicht gestellt. Dadurch könnte das Kindergeld erhöht werden.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hält die Erhöhung des Kindergeldes für ein geeignetes Mittel, um die ärmsten Familien in Zeiten steigender Preise zu entlasten. „Neben der Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze wäre dies eine Möglichkeit, diese Familien gezielt zu unterstützen“, sagte Paus dem Nachrichtenportal t-online. Auf die Frage, ob das Kindergeld inflationsbedingt steigen werde, sagte der Grünen-Politiker: “Darauf wird es wohl hinauslaufen.”

Child Basic Safety Bill im Herbst 2023

Ein langfristiges Ziel der Ampelkoalition ist es, eine grundlegende Kindersicherung einzuführen und damit finanzielle Vorleistungen für Kinder im Land zu bündeln. Die zur Bearbeitung des komplexen Themas eingerichtete Arbeitsgruppe mit Experten des Familienministeriums und der Bundesministerien für Finanzen, Justiz, Arbeit, Bildung und Wohnungswesen arbeite intensiv daran, sagte Paus und bekräftigte sein Ziel, die Grundlegende Sicherheit von Kinder werden ab 2025 bezahlt. Die entsprechende Rechnung soll laut Stadtrat im Herbst nächsten Jahres vorliegen.

„Kurzfristig werden wir vor allem über die Anpassung des Kindergeldes sprechen“, fügte Paus hinzu. Unter Hinweis auf den im Herbst zu veröffentlichenden Existenzminimumbericht sagte der Minister kürzlich dem „Handelsblatt“, das davon ausgeht, dass die Ampelkoalition danach „unbedingt über Steuerbefreiungen, die Anhebung des Kindergeldes und die Höchstregelsätze diskutieren wird“.

Unterstützung des Moratoriums für Strom- und Gasabschaltungen

Paus unterstützt auch das unter anderem von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) vorgeschlagene Moratorium für Strom- und Gasstopps. „Grundsätzlich sollten wir diesen Winter nicht zulassen, dass Strom und Gas abgeschaltet werden, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können“, sagte er.

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