Stand: 13.06.2022 13:24
Die DHL-Tochter Post erhöht zum 1. Juli die Paketpreise für Privatkunden. Der Versand wird sowohl national als auch international teurer. Nach Angaben des Unternehmens ist dies eine Reaktion auf steigende Kosten.
Die DHL Logistics Group erhöht ab dem 1. Juli die Versandpreise für Inlandspakete. „Steigende Transport-, Liefer- und Lohnkosten sowie steigende Gemeinkosten machen Preiserhöhungen für den nationalen und grenzüberschreitenden Paketversand unumgänglich“, so das Unternehmen.
Online gekaufte Marken sind nicht mehr billiger
Künftig soll es für Inlandspakete keinen Preisvorteil mehr für online gekaufte Pakete und Paketmarken geben. Mit der Abschaffung von Preisunterschieden zwischen online und in Filialen gekauften Marken reduziere das Unternehmen die Komplexität und verdeutliche die Preise seiner Pakete für die Kunden, so die Post.
Die Filial- und Online-Preise in der Produktkategorie Päckchen S steigen von bisher 3,79 Euro auf 3,99 Euro. Für das Paket M müssen Sie 4,79 Euro bezahlen nach bisher 4,50 Euro bzw. 4,39 Euro. Der Preis für das nur online erhältliche Zwei-Kilo-Paket steigt von bisher 4,99 Euro auf 5,49 Euro.
Die Preise für schwere Pakete bleiben stabil
Auch Paketpakete und Zusatzpakete werden laut der Post aufgrund steigender Papierkosten etwas teurer. Stattdessen wird der Preis der von Privatkunden meistgenutzten Filiale des Pakets mit 6,99 Euro 50 Cent fünf Kilo günstiger. Dagegen bleiben die Ladenpreise für 10-kg- und 31,5-kg-Pakete stabil.
Auch bei vielen grenzüberschreitenden und kleinen Paketen aus Deutschland steigen die Preise. Als Begründung nennt der Logistikkonzern die Erhöhung der Flugpreise und die höheren Kosten der Zustellpartner im Ausland.
DHL-Preisänderungen
Mars Burmeister, WDR, 13. Juni 2022 13:55 Uhr