Prinz Harry: Absurde Forderung der Polizei, Jubiläum zu vermeiden

Teil 10 von 10 der Buchreihe, die alles erklärt “Rache”

Es war ein Ereignis, auf das man lange gewartet hatte und das keine Entschuldigung duldete. Im Juni 2022 feierte Königin Elizabeth II. (96) ihre 70. Regentschaft. Und eines ist sicher: Einen weiteren Geburtstag wird der britische Monarch nicht erleben. Genau deshalb hat sich das Königshaus wohl zusammengetan und Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) sogar offiziell eingeladen. Am Ende zog das Paar nach und feierte sogar den ersten Geburtstag ihrer Tochter Lilibet (1) in Windsor. Doch in „Revenge: Meghan, Harry and the War between the Windsors“ verrät Autor Tom Bower (75), dass der Bruder von Prinz William (40) viel damit zu tun hat, das Treffen zu verhindern.

Eine Zusammenfassung seht ihr oben im Video.

Prinz Harry: Sein absurder Polizeianzug und was er damit erreichen wollte

Seit dem royalen Rücktritt im Jahr 2020 wird der Enkel der Queen nicht müde zu betonen, dass seine Familie einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt ist. Denn mit dem Verlust seiner königlichen Pflichten verlor Harry auch seine persönliche Sicherheit. Der Familienvater zahlt derzeit neben Meghan privat für die Sicherheit und verklagt das britische Innenministerium. Als Harry jedoch in seiner Heimat England ist, fällt die Frage seiner Sicherheit den britischen Behörden zu. Laut “Revenge”-Autor Tom Bower stellte er genau das mit einer völlig absurden Forderung. „Harry beantragte beim High Court in London, die Metropolitan Police anzuweisen, ihm während seines Besuchs Schutz zu gewähren oder ihm zu erlauben, für Polizeischutz zu zahlen“, heißt es in Kapitel 42 des Buches. Laut dem investigativen Reporter soll Harry von Anfang an darauf gewettet haben, dass diese Behauptung zurückgewiesen wird und er zum Jubiläum nicht nach England reisen muss. Der Grund: „Das Paar [Harry und Meghan, Anm. d. Red.] er schien nach Gründen zu suchen, um einer Demütigung zu entgehen. Als Privatpersonen konnten sie nicht damit rechnen, auf den Balkon des Buckingham Palace oder in die Kutsche eingeladen zu werden. An der Peripherie isoliert, untergräbt das Bild seinen königlichen Status in Amerika“, schreibt der investigative Journalist. Harry hoffte, damit seine Behauptung zurückweisen zu können, „eine gültige Entschuldigung vorzutäuschen“, und deshalb datet er Meghan, Archie (3). Lilibet konnte nicht nach London reisen, und tatsächlich: „Vorhersehbar scheiterte ihr Antrag auf 400.000 Pfund.“ Schließlich sei das Paar aber mit ihrer Abstammung in Großbritannien angekommen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan (geborene Markle): Warum sie zum Jubiläum der Queen gekommen sind

Zunächst wurde laut Tom Bower genau zu diesem Zeitpunkt der Spendenskandal um Prinz Charles (73) bekannt. Damit war Harrys Vater im Blickpunkt der Öffentlichkeit und nicht länger der Sündenbock. Auch Herzogin Kate sah den Auftritt in der St. Paul’s Cathedral als gute Gelegenheit, ihrer Erzfeindin Herzogin Kate (40) mit ihrem „Hollywood-Lächeln“, wie sie Bower nennt, die Show zu stehlen. Schließlich, und das war wohl das größte Ziel, hatten Harry und Meghan einen Vertrag mit Netflix unterschrieben. In einer Dokumentation wollen die beiden Verlassenen wie so oft ihre Seite der Geschichte erzählen. Dazu brauchte es natürlich sensationelles Behind-the-Scenes-Material. Harry und Meghan sollen daran interessiert sein, ihr eigenes Kamerateam in den Buckingham Palace zu bringen. Die Königin lehnte den Vorschlag nicht nur ab, sie befahl ihrem Enkel auch ausdrücklich, bei den Feierlichkeiten „kein Drama zu machen“. In der Hoffnung, zumindest Bilder von der Monarchin zu bekommen – die Queen sollte mit ihrer Urenkelin Lilibet, die sie während des Jubiläums zum ersten Mal traf, für ein Foto posieren – machten sich Harry und Meghan auf den langen Weg nach Windsor. Aber auch daraus wurde nichts. Die Königin weigerte sich vehement, einen Erinnerungsschnappschuss zuzulassen, und sagte, der Moment sei „zu privat“. Offenbar konnte die Monarchin im Alter von 96 Jahren eins und eins zusammenzählen und wusste um die Beweggründe von Harry und Meghan. Im Nachhinein ahnt man sogar, dass der Netflix-Deal daran scheitern könnte, dass aus dem Palast kein aufsehenerregendes Material erwartet wird.

Wie wir heute wissen: Königin Elizabeth II. verbot nicht nur ein gemeinsames Foto mit Lilibet, sondern nahm sich auch nur 15 Minuten Zeit für Harry und seine Familie. Eine herbe Enttäuschung, die das Paar, das sich gerne im Rampenlicht sonnt, nicht verkraften konnte. Während sich das Thronjubiläum in den letzten Zügen befand, traten Harry, Meghan, Archie und Lilibet ihre Heimreise an. Und Tom Bower verrät: „Harry hatte die Realität von Ausgrenzung und Exil erlebt. Seine 10.000-Meilen-Reise endete nicht mit einem warmen Lächeln.“

Im Video sehen Sie das Treffen von Prinz Harry, Herzogin Meghan, Prinz William, Herzogin Kate, Prinz Charles und der Herzogin Camilla (75).

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