Bahnversorgung am Rande Probleme mit SBB-Doppelstockzügen: Ecke St. Gallen fordert nun sofortige Abklärungen für eine neue Linie in Zürich
Die SBB wollten die Reisezeit der Schnellzüge zwischen St. Gallen und Zürich auf unter eine Stunde reduzieren. Nun gibt es technische Probleme mit den neuen zweistöckigen Zügen. Das gefährdet den gesamten Plan für den Bahnbetrieb 2035 in der Ostschweiz.
Neigetechnik funktioniert nicht wie erwartet: Einer der neuen Langstrecken-Doppelstockzüge bei der Ernennungsfeier im August 2018 in St. Gallen.
Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE
Mehr Geschwindigkeit auf der Bahnstrecke zwischen St. Gallen und Zürich: Das fordert die Ostschweiz seit Jahren. Die Fahrzeit sollte deutlich unter einer Stunde liegen. Diese Reisezeitverkürzung um wenige Minuten war schliesslich im Bahnausbauschritt 2035 geplant, doch nun folgt die Enttäuschung: Die SBB teilte am Freitag gegenüber den Medien mit, dass sie wegen Problemen Techniker mit dem neuen Doppelfernverkehr die Notbremse ziehen würden Reise. Plattformzüge (FV-Dosto). Züge des Herstellers Alstom sollen dank moderner Neigetechnik schneller Kurven nehmen können. Doch der sogenannte Rollausgleich funktioniert nicht wie gewünscht, das Fahrverhalten der Züge sei laut SBB zu unruhig. Daher wird auf Neigetechnik und schnellere Kurven verzichtet.